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 RE: Charaktere

Arion Weltenwind

Meine Kindheit war gezeichnet von durchschnittlichkeit. Meinen Vater lernte ich nie kennen, Geschichten aus dem Dorf sagten, dass er ein Trunkbold aus der örtlichen Taverne war und meine Mutter verlor nie ein Wort über ihn. Als allein erziehende Mutter hatte sie es freilich auch nicht einfach, nicht nur weil ich keinen Vater hatte, sondern weil sie vom ganzen Dorf nur mit Verachtung gestraft wurde. Und trotzdem harrte sie aus - ich verstand nie warum. Wir hätte einfach wegziehen können und ein neues Leben beginnen. Doch sie wollte warten. Auf was hat sie nie gesagt. Zumindest bis zu dem einem verhängnisvollen Tag.

Eine wilde Bestie, mehr als zwei schritt hoch und einem Wolf nicht unähnlich griff eines Nachts bei Vollmond unser Dorf an. Sie zerriss unsere Nachbarn, zertrümmerte unsere Häuser und schlachtete selbst das Vieh. Einige wenige von uns waren in der Lage, uns im Keller des Schäfers zu verstecken zu verstecken. Wir waren nicht mehr als 15. Dort unten, den Eingang verbarrikadiert, dauerte es nicht lange, bis sie meine Mutter und mich der Hexerei beschuldigten. Wir sollten die Bestie beschworen haben, um unsere finsteren Pläne in die Tat umzusetzen. Meine Mutter war die freundlichste und liebenswürdigste Person, die ich kannte. Sie stritt alles ab und versuchte die Situation zu beruhigen, doch einer der übermütigen Jugendlichen rammte ihr in der Hitze des Gesprächs einen Pfahl durch den Bauch.

Ich erinnere mich nur schwammig, doch mit meiner sterbenden Mutter in den Armen war ich der Verzweiflung nahe. Ich nahm sie, schmetterte die schützende Tür aus ihren Angeln und stand bereits mitten Im Wald, als ich wieder zur Besinnung kam. Überall waren Flammen. Golden züngelten sie an den Blättern, fraßen gierig das Gras und versengten die Erde selbst. Mein Blick zurück zeigte ein Pfad der Verwüstung. Selbst mein Körper stand in Flammen von wo aus sie sich nimmersatt durch meine Kleidung fraßen. Mir war nichteinmal warm.

Doch meine Aufmerksamkeit galt nur meiner Mutter. Sie legte ihre Hand an meine Wange und sagte: “Es ist nicht ihre Schuld, sie wussten es nicht besser. Hass erzeugt immer nur Gewalt und Gewalt führt zu Leid.” und mit letzter Kraft drückte sie mir ein goldenes Medallion in die Hand. “Dies ist von deinem Vater, ich sollte es dir geben wenn du *husten* alt genug b...”.
Da erstarb ihre Stimme und ihre Hand sank leblos herab.

Als ich am nächsten Morgen erwachte fand ich mich selbst nackt in Mitten des versengten Landes wieder. Mehr als ein Steinwurf um mich herum waren die Bäume zur Gänze verschwunden und der Boden tiefschwarz. Und selbst jenseits des Steinwurfs waren nur noch die verkohlten Gerippe der Bäume zu erkennen. Fast nebenbei bemerkte ich das Medallion, dass sich fest in meinem Griff befand. Es zeigte in bemerkenswertem Detailreichtum einen Vogel, dessen Schwingen den Horizont berührten. Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich noch mehr Details, und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass sich die ganze Szene bewegte. Während mein Blick auf das Medallion gefesselt war, wurde Vermutung zur Gewissheit. Die immer schneller werdenden Abläufe erzählten eine Geschichte, deren Details als unverrückbare Wahrheiten in meinem Geist auftauchten..
Der Vogel, der über die malerische Landschaft flog, war ein Phönix. Unsterbliche Kreaturen aus Magie und Feuer geboren. Genauso scheu wie mächtig lebte der Phönix für eine Ewigkeit mit kaum Kontakt zu anderen vernunftbegabten Wesen. Doch eines Tages traf er auf einem Berg eine menschliche Frau. Von Neugier getrieben lernte er bald das zärtliche Wesen des Menschen zu lieben, was von ihr erwidert wurde.
Doch ihr Glück währte nicht lange. Während seine Kräfte geschwächt waren, ergriff einer seiner alten Feinde, ein finsterer Drache, die Gelegenehit und belegte ihn mit dem Fluch der ihn in seiner momentanen Gestalt - ein Mensch - festhielt und verbannte ihn.
Bevor er verschwand waren seine letzten Worte : “Ich werde zurück kommen!”.
Sie zog in das nächste Dorf und wartete dort auf die Rückkehr ihres Geliebten. Tief getroffen von dem Verlust ihres Geliebten blieb ihr, wie sie bald feststellte, ein Hoffnungschimmer. In ihrem Bauch wuchs ein neues Leben heran.

Eine einzelne Träne lief meine Wange hinab. Sie suchte ihren Weg stetig Richtung Boden und ließ sich nicht von ihrem Pfad abbringen. Ich wollte sie nicht stoppen. Während sie fiel fasste ich zwei Entschlüsse. Ich wollte die letzten Worte meiner Mutter ehren und nicht hassen. Niemals wieder. Und ich wollte meinen Vater finden und ihn befreien.
Ich drehte der verbrannten Erde den Rücken zu und lief meiner Zukunft entgegen.

Wo die Träne den Boden getroffen hatte, wuchs ein kräftiger Sprössling aus dem verkohlten Boden.


Aussehen: Rot - goldene Haare (die gerne auch mal brennen), goldene Augen - ansonsten Menschlich.
Alter: 23 (6 Jahre nachdem er aufgebrochen ist)

Fähigkeiten:
Mal sehen.



Schiron, 16.08.2012 23:22
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