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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Abenteuer und Kampagnen
Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

12.02.2008 12:50
DIe Schattenwanderer antworten

Die Dunkelheit hinter der Tür war absolut.
Hinter der Tür lauerte das Ende der Ewigkeit, der Verschlinger, das Ende aller Existenz. Und doch zögerte Sie. Ihr Ziel war es gewesen die Tür zu öffnen und den Traum ins Vergessen zu stürzen und alles zu vernichten das existierte. Und doch zögerte sie.
Die Tür war geöffnet, und die Diener der Dunkelheit strömten heraus. Neben ihr lag die Hohe Dienerin der Dunkelheit, überwältigt von den vereinten Kräften des Lichtes und des Schattens, war sie kaum bei Bewusstsein.
Hinter ihnen, am Tunneleingang, kämpften 4 Gestalten darum die anstürmenden Schatten aufzuhalten. Es gelang ihnen, knapp.
Die Gestalten waren seltsam anzuschauen.
Die Erste, gekleidet in strahlendes Weiß, schien in einem inneren Licht zu strahlen.
Die Zweite, gekleidet in tiefstes Schwarz, schien alles Licht um sich herum zu absorbieren.
Die Dritte, gekleidet in tiefblaue Rüstung, bewaffnet mit Schwert und Stab, leuchtete in einem strahlenden Blau.
Die Vierte Gestalt, gekleidet in kunstvolle, archaische Gewänder, bewaffnet mit einem machtvollen Schwert.

Diese Gestalten standen am Eingang des Tunnels, der Tunnel selbst war dabei zusammenzustürzen, doch die antürmenden Schatten schafften es fast die Barriere die die vier Gestalten errichtet hatten zu durchdringen.
Durch die Dunkelheit hindurch sahen sie wie die letzte Barriere viel und konnten einen Blick in die Dunkelheit dahinter werfen.
In diesem Augenblick wussten sie das sie versagt hatten, und verzweifelten.

Und doch, was war das?
Die Silberhaarige Verdammnisbringerin zögerte, und dann, verschloss sie, mit einem winken ihrer hand wieder die letzte Tür.
Sie sah sich noch einmal zu den Gestalten um, und sagte: „Ich irrte mich, die Zeit war noch nicht gekommen. Doch, wir werden uns wieder sehen.“

Sie nahm die Bewusstlose an die Hand und verschwand in die Tiefen der Schattenebenen.

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Anything I believe in I can do.
And I believe I can do Anything.

Ich habe das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt.
...Nicht-Sterben...

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Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

13.02.2008 01:19
#2 Einige Zeit später (vermutlich Jahre) antworten

Ein gewaltiges Schlachtfeld, erfüllt mit den Toten von hundert Generationen, im Herzen des Schlachtfeldes, die Ruinen einer gewaltigen Stadt, gefallen vor unendlich langer Zeit, geschliffen von der Zeit selbst, stehen nur noch die mächtigen Wälle, und der zerbrochene Thron der gefallen Götter im Herzen der Stadt.

Auf den höchsten Wällen der Stadt steht eine Gestalt, gewandet in Dunkelheit, mit einer Haut grau wie Stein, und durchzogen von Dunklen Adern, bietete sie einen furcht einflößenden und auch erfurcht gebietenden Anblick. Doch das Furcht einflößenste an ihr waren ihre Augen, dunkler als die Nacht schienen sie alles Licht und alle Wärme aufzusaugen und sie nie wieder freizugeben.

Der Gestalt gesellten sich noch zwei weitere dazu.
Die erste, eine Frau, gewandet in Silber und Weiß, eine Schönheit nicht von dieser Welt, erschien sie doch noch sehr jung. Sie gebot über die letzte Dunkelheit und die Macht der Elemente.
Begleitet wurde sie von einer zweiten Frau, gewandet in Dunkelheit und Schatten besaß sie Augen die die Unendlichkeit gesehen hatten. Ihre Haut war bleich und ihr Haar schien das Licht der Welt aufzusaugen. Sie gebot über die Schatten und alles was in ihnen lebt.

„Warum habt ihr mir geholfen?“ Akeschs Stimme war so ausdruckslos und kalt, dass sie nicht aus der Kehle eines Sterblichen hätte kommen sollen, und doch tat sie es.

„Wir sind hergekommen weil wir Macht wollen, also aus demselben Grund aus dem auch du hier bist. Allerdings warst du etwas schneller als wir.“ Die Silberhaarige spricht mit leichter Stimme, als würde sie mit jemandem beim Mittagstee plauschen, und nicht inmitten eines gewaltigen Schlachtfeldes stehen.

„…“ Die Schwarzhaarige schweigt, und ihre dunklen Augen blicken über die Grenzen des Schlachtfeldes hinaus in die Ebenen jenseits.

„Die Entscheidung war die eure, aber nun frage ich euch, wollt ihr an meiner Seite kämpfen, um Macht und Ruhm jenseits von allem je dagewesenen erreichen? Oder wollt ihr euch mir entgegenstellen und zu Bedeutungslosigkeit verblassen?“
Seine Stimme ist noch immer Kalt, auch wenn jetzt ein Hauch von Neugier zu hören ist.

„…“ Die Schwarzhaarige wendet den Blick von den Schattenebenen des Jenseits ab und richtet ihren dunklen Blick auf ihn, doch er erwidert ihn ohne zu Zögern.
„Ich spüre dass wir denselben Mächten dienen, so werden wir also zusammenarbeiten, für das höhere Wohl.“ Ihre Stimme klingt genauso ausdruckslos und kalt wie die Akeschs, allerdings etwas weiblicher, wie ein Eisberg der in Seide gekleidet wurde.

„Mein Name ist Elendaria, und ihr Name lautet Alora, wie lautet deiner?“
Die Schwarzhaarige hatte ihren Blick wieder in die Unendlichkeit gerichtet, und so blieb es der Silberhaarigen überlassen, das Gespräch weiter zu führen.

„Mein Name ist Eara, Zerstörer von Leidenschaft, Harun, Krieger des Schattens, K’zar, Fürst der Finsternis und Akesch, Herrscher der zweigeteilten Ordnung. Ich habe den Thron der gefallenen Götter für mich beansprucht, ich bin den Pfad des Auserwählten gegangen und habe alles aufgegeben um Macht zu erlangen. Ich habe aufgegeben wer ich wahr, meine frühere Identität hat keine Bedeutung mehr für mich.“
Seine Augen richteten sich auf Elendaria, offensichtlich mit der Absicht sie einzuschüchtern.
„Hmm… dann müssen wir uns aber dringen überlegen wie wir dich nennen sollen. Oder ist es in Ordnung wenn ich dich einfach Akesch nenne? Dieser Name scheint doch den höchsten Titel darzustellen, und es wäre doch wirklich zu schade wenn ich dich nicht bei deinem korrekten Titel ansprechen würde.“
Von seinem Blick offensichtlich unbeeindruckt lächelte sie ihn schelmisch an, das Schlachtfeld oder ihre Gesellschaft schien ihr sonniges Gemüt nicht zu beeindrucken.

„Wenn es euch gefällt so dürft ihr mich Akesch nennen, denn in der Tat ist es der höchste Titel unter meinen Namen. So beantwortet aber doch bitte meine Frage, habt ihr Titel bei denen ich euch nennen kann?“
Seine Stimme, obschon noch immer kalt, brachte doch wohlerzogene Höflichkeit zum Ausdruck.

„Naja, eigentlich schon, aber mit meinen Titeln zu protzen wäre ja wirklich unfein, aber weil du so nett gefragt hast sage ich dir einige von ihnen. Man will ja schließlich nicht zurückstehen. Ich bin Akall, Prophetin des zweigeteilten Weges, ich bin Aldaar, Verkünderin der verdunkelten Wahrheit, ich bin Ischar, Zerschmetterin der Pfade und ich bin Irun, Segnung des Verschlingers.“ Bei der Nennung ihrer Titel nahm ihre Stimme einen feierlichen Ton an, als würde sie ein königliches Dokument rezitieren.

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...Nicht-Sterben...

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