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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 Erlebnisse
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

13.02.2008 13:24
Geschichte Februartreffen antworten
Ich schrieb hier mal den Teil der Geschichte vom Februartreffen rein den ich schon fertig habe, ich schreib die Geschichte nur aus der Sicht meines Magiers, deshalb wäre es cool wenn andere von euch auch noch ihre Geschichten dazu steuern.


Der Spätsommer des Jahres 24 im Zeitalter des Krieges.
Nightscape, Nelos, Antoris


Ich befinde mich schon seit einigen Tagen in Antoris, bin bisher aber noch nicht über irgendeinen Untoten gestolpert. Hmm, entweder liegt das an der Jahreszeit oder hier hat es viel weniger Zombies als die Leute einen Glauben machen wollen. Momentan befinde ich mich in der Hauptstadt, das wird wohl der Punkt sein an dem man Neuigkeiten am schnellsten erfährt. Speziell bei den ganzen Priestern hier, meine Güte an jeder Ecke stehen welche und predigen. Das Ende der Welt hier, das Ende der Welt da, man würde meinen das jeder Priester glaubt nur weil ein paar Untote rumlaufen wäre das ganze Land in Gefahr. Immerhin leben die hier schon über 1000 Jahre damit, und bisher scheinen dies ausgezeichnet geschafft zu haben, na gut, sie haben vor 1000 Jahren ihre damalige Hauptstadt verloren, aber so ein Vorfall wird sich wohl kaum so schnell wiederholen. Wenn man den Priestern allerdings zuhört bekommt man das gefühlt es stehen bereits gewaltige Heeren von Untoten vor den Toren der Stadt.
Aber naja, ich denke ich sehe mich jetzt noch ein wenig in der Stadt um, ich habe so das dumpfe Gefühl das irgendetwas Interessantes passiert ist.

Der Schreiber legt sein Schreibzeug weg und reckt sich erst einmal, er ist von Durchschnittlichem Wuchs und Aussehen, auch wenn seine teure Kleidung und sein benehmen ohne Zögern darauf schließen Lassen das er ein Magier ist, so scheint er doch nicht die selbe Körperliche Schwäche wie der Rest seiner Kollegen zu teilen.
Nachdem er sein buch und sein Schreibzeug weggepackt hat, steht er auf und bewegt sich zuerst zielstrebig und dann etwas verwirrter durch die Stadt.

Als er an einer sehr lauten Taverne vorbeikommt weiß er dass er sein Ziel erreicht hat.
Er betritt die Taverne, oder versucht es zumindestens, aber aufgrund der Dunkelheit das aufziehenden nacht und seiner Unerfahrenheit mit Spelunken nimmt er zuerst die falsche Tür und landet im Stall. Dem nichtsdestotrotz findet er schlieslich seinen Weg in die Taverne.

Die Taverne war die übliche Mischung aus übler Spelunke und gut geführtem Schmuggelumschlagplatz dem man in so einem Viertel erwarten konnte.
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13.02.2008 13:33
#2 RE: Geschichte Februartreffen antworten
Ein gedämpft beleuchteter Schankraum, in der einen Ecke die Theke, in der anderen Ecke eine aufgebrachte Menge die um einen einzelnen Sprecher herumstand, und in der nächsten Ecke eine massiv gebaute Orksöldnerin, die sich fröhlich grölend betrank. Dass die Söldnerin eine Sie war, konnte man an den Zöpfen und Rosa Schleifen im Haar erkennen. Sollte man sich in der Hinsicht allerdings irren, so wäre es vielleicht besser dem Ork aus dem Weg zu gehen.

Desinteressiert vom Rest der Taverne näherte sich der Magier dem Mob in der Ecke.
Nicht willens zu versuchen sich dort durch zu drängen um etwas mitzukriegen, und auch nicht willens auch nur einen von den verschwitzten und dreckigen Gestalten zu berühren, konzentrierte er sich kurz und baute eine sanft blau leuchtende Aura um sich herum auf.
Geschützt durch dieses Schild drängte er sich in die erste Reihe.

Aller Versuche von Seiten der Herumstehenden weiter im Weg zu stehen blieben erfolglos das das Schild sehr stabil war, und der Masse an Leuten problemlos standhalten konnte.

Nachdem er sich solcherart den Weg in die erste Reihe gebahnt hatte, faltete er die Arme vor der Brust und konzentrierte sich auf den Sprecher.
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13.02.2008 14:13
#3 RE: Geschichte Februartreffen antworten
„DAS ENDE IST NAHE! DIE HORDEN DER UNTOTEN WERDEN DIE LEBENDEN ÜBERRENNEN!“ Der Sprecher steht auf einer Kiste, etwas erhöht über der Menge. Seine Kleidung ist zerrissen und blut und schlammverschmiert. Er selbst wirkt als wäre er durch einen Fleischwolf gedreht worden. In etwa so sehr zerkratzt und zerschnitten wie man aussehen kann und noch immer am Leben ist.

„DIE UNTOTEN KAMEN ÜBER NACHT! GEWALTIGE HEERE VON IHNEN ZERSTÖRTEN JEDES DORF WAS IHNEN IN DIE QUERE KAHM. AUCH DAS MEINE!
ICH ÜBERLEBTE NUR WEIL ICH ZU DER ZEIT NICHT IN DER GEGEND WAR!“

Der Magier lauschte mit fasziniertem Gesichtsausdruck. Heere von Untoten, das klang schon interessanter. „Wo haben diese Ereignisse stattgefunden?“ Seine Frage kam kühl und gelassen.

„SIE KAHMEN AUS DER DUNKELHEIT!!!“ Der Stimme des Sprechers fängt an sich zu überschlagen und er fängt an unzusammenhängend Wörter und Flüche von sich zu geben.

„Tja, schätze ich hab hier alles erfahren was es hier zu erfahren gibt.“ Der Magier wendet sich von der Menge fort und verlässt die Taverne.


Vor der Taverne bleibt er erst einmal eine Weile stehen um Luft zu holen und um das Gefühl loszuwerden das überall an ihm Schmutz klebt. Dann lässt er das Schild um sich herum fallen und wendet sich zum gehen.

Dann fällt ihm ein Priester auf, von dem er meint er hätte ihn schon mal während der vergangenen Tage gesehen. Dieser Priester bewegte sich sehr zielstrebig durch die Strassen der Stadt.

„Hmm, vielleicht weiß der ja was, was ich nicht weiß? Folgen wir ihm doch mal.“

Während der Priester die Straßen entlang ging, folgte der Magier ihm in gebührendem Abstand.
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24.02.2008 14:06
#4 RE: Geschichte Februartreffen antworten
Nach kurzer Zeit kamen sie auf einen großen Platz, erleuchtet von der späten Sommersonne und den ersten Fackeln hatte sich hier eine beachtliche Menschenmenge versammelt.
Die Hauptgruppen hatten sich um mehrere Sprecher versammelt, offensichtlich in einem ähnlichen Zustand wie der Sprecher in der Taverne, wenn auch nicht so verwirrt.

Sie berichteten ebenfalls von Untotenheeren die alle Dörfer auf ihrem Weg vernichteten.

Der Magier zögerte nicht lange sondern baute wieder ein Schild um sich herum auf, welches es ihm ermöglichte sich in die erste Reihe der Menge zu drängen.

Die Informationen die hier zu Erhalten waren, waren auch nicht wesentlich infermatiover als in derTaverne, mit einem Unterschied, sie erwähnten eine ungefähre Posistion des Heeres.
Es solle sich im Norden des Landes befinden.

Noch während der Magier Überlegungen dazu anstellte wie er in den Norden kommen sollte ohne dabei von Untoten getötet zu werden, ließ ihn ein Priester aufhören.

Es war derselbe Priester dem er hierher gefolgt war.

Der Priester trug die Gewänder eines Wanderpriesters und hatte das Gebaren eines erfahrenen Redners. Er hielt eine Ansprache an die Versammelte Menge, allerdings musste er dabei die anderen anwesenden Priester übertönen die das selbe versuchten.

Er wirkte einigermaßen überzeugend, aber der Magier wusste das der Priester nur Seelen für seinen Gott sammeln wollte, und nicht wirklich davon überzeugt war das es eine gute Idee wäre mit einer kleinen Gruppe nach Norden zu ziehen.

Noch während die Priester ihre Ansprachen hielten tauchte auf dem Platz ein Ausrufer auf.

„Im Namen des Königs mache ich bekannt, das die Armee Freiwillige sucht, die fähig und willens sind sich der Bedrohung im Norden entgegen zu stellen. Freiwillige sollen sich bei der Kommandatur im Palastbezirk melden.“

Der Ausrufer rollte die Schriftrolle aus der er vorgelesen hatte zusammen und machte sich von dannen, wohl um den Inhalt an einem anderen Ort erneut vorzutragen.

> Hmm, eine Armee soll aufgebaut werden, das klingt doch recht vernünftig, und wenn ne Armee um mich herum ist, dann werde ich es sicher in den Norden schaffen. < Die Gedanken des Magier waren zwar zynisch aber auch sehr Praxisorientiert.

Kurze Zeit später hatte er sich in einer der Kommandaturen als Magier eintragen lassen und wurde einer kleinen Einheit zugeteilt. In dieser Einheit befanden sich alle Magier und Priester die Kampfmagie oder etwas vergleichbares beherrschten. Die Gruppe bestand aus 5 Leuten, wovon 2 falsch zu geteilt waren.

Auch der Wanderpriester befand sich in der Gruppe, ihm war die Macht über das Feuer von seinem Gott verleihen worden.

Die Freiwilligen Armee sollte am nächsten Morgen aufbrechen, das einzige Problem war das es innerhalb der Stadt keinen Platz gab wo man die Armee hätte sammeln und lagern lassen können, und so musste sie außerhalb der Stadt gesammelt werden. Dies war aber, zum Glück für alle die außerhalb der Stadt lagern mussten, kein Problem, denn es befanden sich so viele Priester in der Armee dass die Segnungen jeden Untoten auf Meilen hinaus vertrieben.
Der Magier schlief natürlich in seinem gemieteten Zimmer in einem der besseren Gasthöfe in der Stadt.

In der Morgendämmerung zog die Armee los, sie bestand aus knapp 3000 Freiwilligen Bauern und Priestern, seltsamerweise befand sich unter dne Offizieren aber kaum ein fähiger Mann der Garde des Königs und selbst die Leibwache der Offiziere war eher unfähig.

Der Magier ließ sich als Schildmagier natürlich den Offizieren zuteilen, nur für den Fall das sie angegriffen würden, so das er sie verteidigen könnte.
Seine Gedanken waren allerdings ein wenig anders. > Ich lasse mich wohl am besten den Offizieren zuteilen, die befinden sich in der Mitte der Armee, weit weg vom Rand, und falls wir angegriffen werden steht der Rest der Armee zwischen den Untoten und mir, was mir genug Zeit geben sollte um mich weg zu Porten. <

Während dem ersten Tag passierte nichts, und während der ersten Nachtlagerung bemerkte der Magier ein verdächtiges Aufmarschieren von Untoten um die Armee herum.
Dies machte er natürlich den Offizieren bekannt, die daraufhin erhöhte Wachsamkeit und verstärkte Wachen befehlen ließen.

Den Magier brachte dies natürlich nicht um seinen wohlverdienten Schlaf, denn er wusste ja, falls sie angegriffen würden, würden die Schreie der Sterbenden sicher genug Lärm machen um ihn zu wecken.


Aber an diesem Abend erfolgte kein Angriff. Die Armee zog also am nächsten Morgen weiter, unausgeschlafen und überanstrengt marschierten sie weiter, ungeachtet der Gefahren die auf sie lauerten.

Gegen Mittag des Tages war es dann soweit, die Armee wurde angegriffen.
Niemand rechnete mit einem Angriff am helllichten Tag, was auch der Grund war warum die Verteidigung so jämmerlich scheiterte, ein anderer Grund war die Richtung aus der der Angriff kam.
Denn der Angriff erfolgte aus dem Untergrund, während des Marsches.

Die Erde bebte und zahlreiche Spalten bildeten sich überall, noch während die ersten Männer in die Spalten fielen wirkte der Magier schon zu seinem Schutz einen Schildzauber, und während um ihn herum Bauern und Priester gleichermaßen in die rasch entstehenden Spalten stürzten sorgte er sich darum nicht selbst in eine zu fallen. Allerdings umsonst, nach wenigen Sekunden auf der bebenden Erde gab der Boden unter ihm nach, und er stürzte in die Tiefe.

Sein Sturz dauerte lange, aber das Schild was er um sich herum aufgebaute hatte hielt ihn beschütz von jedem Schaden. Zahlreiche Male prallte er gegen die Wände des Schachtes, doch er blieb unverletzt, dank seiner Meisterschaft mit den geheimen Schildzaubern Nelasnos.

Als er Schlussendlich auf den Boden aufprallte, und sein Schild einen recht tiefen Krater riss, war von dem Licht des Tages bereits längst nichts mehr zu sehen. Um sich zu orientieren entzündete der Magier zuerst ein kleines Licht, und stellte fest das er von einem gewaltigen Heer von Zombies umzingelt war, das weit in die Dunkelheit reichte, viel weiter als er im dämmrigen Licht seines Zaubers sehen konnte. Doch er war nicht sonderlich beunruhigt, denn er wusste dass sein Schild jeden Zombie aufhalten würde, solange es nur bei einfachen Zombies blieb. Deshalb setze er sich hin und versuchte seinen Magischen Sinne zu benutzen um heraus zu finden wo sich der Anführer dieser Armee aufhielt, denn er wusste das eine Horde Zombies von der Größe sich nicht einfach von alleine Sammeln würde, auch der Plan der Armee eine Falle zu stellen indem der Untergrund unterhöhlt würde war nichts was einem Zombie einfallen würde. Und als er es schaffte den Anführer dieser Armee zu erspühren bewegte er sich zielstrebig in die entgegen gesetzte Richtung.
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24.02.2008 14:21
#5 RE: Geschichte Februartreffen antworten
Nachdem er eine gewisse Entfernung zurück gelegt hatte und spürte wie sich die gewaltige Kraft die er gespürt hatte sich von ihm entfernte, ließ er sich nieder und dachte darüber nach was er nun tun sollte. Er tat sein bestes um die Zombies zu ignorieren die wiederum ihr bestes taten um durch seinen Schutzzauber hindurch zukommen. Als er die verfallenen Gesichter der Zombies betrachtete die ihre zerstörten Gesichter auf seinem Schild platt drückten, kam ihm eine Idee. Er erweitete seine Sinne bis er die Strömungen aus Energie wahrnehmen konnten die die Zombies an den Willen des Heerführers banden. Er war nicht einfach, doch nach einer Weile gelang es ihm. Dann, langsam und mit aller Vorsicht schaffte er es diese Bande zu lösen und die Zombies stattdessen an seinen Willen zu binden. Er tat dies mit vier Zombies, und dann, nachdem er sich kurz ausgeruht hatte, formte er seinen Schild um, und zwar so das die Zombies in besser greifen konnten. Danach gab er den Zombies den Befehl ihn die nächste Wand hinauf zu tragen.

Während die Zombies ihn mit aller Langsamkeit die Wand hinauftrugen schrieb er in seinem Journal einige Einträge, er machte sich Notizen zu dem Energieverlauf der Zauberformeln die die Zombies an die Existenz banden, außerdem Notizen zu den Beherrschungsformeln der Zombies.

Nach einer langen Zeit, die ihm gewiss wie eine Ewigkeit vorgekommen wäre, wäre er nicht damit beschäftigt gewesen Notizen zu machen, und über die Implikationen von dem Nachzudenken was er gespürt hatte, kam er endlich wieder ans Tageslicht.

Von der Armee die am Vortag aus der Hauptstadt aufgebrochen war, war nichts mehr übrig.
Er blickte auf ein gewaltiges Feld aus Rissen und Spalten, nur unterbrochen von kleinen Inselartigengebilden, die von Zombie schier überflutet wurden.

Er sah sich kurz um, und befahl seinen unterworfenen Zombies die anderen Zombies die sich auf der Insel befanden anzugreifen. Und während die Zombies sich gegenseitig in Stücke rissen, versuchte er einen besseren Aussichtspunkt zu finden.

Er konnte, fast am anderen Ende des Feldes, eine Orkin wahrnehmen, er erinnerte sich sie irgendwo schon mal gesehen zu haben. Diese Orkin stand einem gewaltigen untoten gegenüber, der nur zur Hälfte aus der Spalte heraus geklettert war, und doch schon 10 Schritt über sie aufragte. Der Magier entschied sich, nicht in diese Richtung zu gehen, sondern entfernte sich raschen Schrittes vom Schlachtfeld.

Er sah nicht genau was passierte, entschied sich aber, am Rand des Schlachtfeldes befand sich ein kleiner Hügel, und von dort beobachtete er das Schlachtfeld und die Energielinien.
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24.02.2008 15:14
#6 RE: Geschichte Februartreffen antworten
Einige Zeit später gesellte sich ihm die Orkin hinzu, sie war mit den Überresten von Untoten bedeckt, und trug über der Schulter einen eher seltsam verbundenen Priester, in ihm erkeannte der Magier den Wanderpriester wieder.

Plötzlich, wie aus heiterem Himmel, spürte der Magier wie sich eine gewaltige Macht über dem Schlachtfeld zusammenbraute. Nein, sogar zwei gewaltige Mächte, keine von ihnen eine Macht des Guten.

Der Magier sprang auf und bewegte sich schnellen Schrittes vom Schlachtfeld.

„Was’n los?“ Die Orkin sah ihm verwirrt hinterher.

„Zwei große Mächte werden hier gleich aufeinander prallen, und ich verspüre nicht den Wunsch noch hier zu sein wenn das passiert.“ Er beschleunigte seinen Schritt.

Die Orkin warf sich den verwundeten Priester wieder über die Schulter und folgte ihm gewandten Schrittes.

Nach etwa vier oder fünf Meilen hielt der Magier an und setze sich auf einen Hügel.

„Hier sollten wir weit genug entfernt sein.“
„Ok.“

Hinter ihnen leuchtete der Himmel auf und kleinere Erdbeben erschütterten den Grund. Blitze durchzuckten den Himmel und Druckwellen brachten die Bäume zum Zittern.

Der Magier konzentrierte sich wieder auf seine Beobachtungen und darauf sich Notizen zu den Außergewöhnlichen Ereignissen zu machen.

Kurze Zeit später erschüttert eine Welle aus Macht die Gegend und rund um die Orkin, den am Boden liegenden Priester und den Magier stehend Untote auf, bereit sie anzugreifen.

Der Magier zögert nicht und baut einen Schild um den Priester auf, und danach auch um sich selbst. Und dies gerade zur Rechten Zeit, denn in dem Moment in dem der Magier den Schild aufbaut vernichtet die Orkin einen Zombie und der Zombie explodiert förmlich und benetzt alles in der Umgebung mit Zombieinnereinen und Eckel erregenden Flüssigkeiten.

Der Magier nimmt, während er abwesend die Orkin dabei beobachtet wie sie weiter Zombies zum Explodieren bringt wahr, das am Rand der Lichtung ein, in eher schäbige Kleidung gewandeter Elf steht, und sie beobachtet. Er sieht so aus als würde er sich überlegen ob sie Hilfe bräuchten, aber als er sieht wie die Orkin mit größter Freude die Zombies zum Platzen bringt entscheidet er wohl das seine Hilfe nicht gebraucht wird und wartet bis die Orkin das Gemetzel beendet hat, und nähert sich dann der kleinen Gruppe.

Es folgt ein kurzes Vorstellungsgespräch bei dem jeder aus der Gruppe seinen Namen nennt.

Der Magier gesellt sich zu den anderen und man besprach kurz die Situation in der man sich befand. Es war später Nachmittag und es war gewiss nicht klug hier zu sein wenn der Abend kam. Es stellte sich allerdings heraus das niemand wirklich wusste wo das nächste Dorf war. Nicht einmal der Priester, der immerhin aus Antoris kam.

Die Orkin beschloss währenddessen erst einmal zu essen. Und holte aus ihrem Gepäck, das ebenfalls voller Zombieinneren war, einen halbangefaulten Hasen heraus, den sie natürlich erst einmal jedem anbot. Nachdem jeder dankend ablehnte aas sie ihn mit der ganzen Fröhlichkeit und dem Enthusiasmus den ein Ork nur aufbringen konnte.
Dies war dann zuviel für den Magier, er rannte zum nächsten Gebüsch und übergab sich erst einmal. Dank seiner Überragenden Klugheit und Geistesgegenwart erinnerte er sich daran vorher sein Schild abzuschalten.

Nachdem der Magier sich für geraume zeit übergeben hatte, und der Elf ihm Trockenfleisch anbot, und der Magier sich daraufhin noch länger übergeben musste, entschied die Gruppe sich zu dem letzten besuchten Dorf zu begeben. Dies konnten sie tun da dem Magier eingefallen war das sie an einem Dorf vorbeigekommen waren, auf dem Weg hierher.
Dieses Dorf erreichten sie dann auch kurz vor Abenddämmerung.
Freyr Offline

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24.02.2008 15:30
#7 RE: Geschichte Februartreffen antworten
Es war ein typisches Antoris Bauerndorf. Kleiner Holzwall, mehrere niedrige Bauernhäuser und in der Mitte eine stark befestigte Kirche aus massivem Stein, mit einem kleinen Turm und Fenstern im zweiten Stockwerk.

In der Abenddämmerung versammelten sich die Reste der Dorfbevölkerung in der Kirche.
Der größte Teil der Bevölkerung war nämlich mit der Armee am Abend vorher ausgerückt.

Die Nacht kam und die Alarmglocken der Kirche läuteten die Bevölkerung in die Kirche.

Die schweren Türen der Kirche wurden verbarrikadiert und einige Kerzen und Fackeln entzündet um über die Dunkelheit der Nacht hinweg zu helfen. Dann, aus der Finsternis der Nacht hörte man das erste Klopfen an den Toren der Kirche.

Der Magier versuchte wie immer vorbereitet zu sein und bereite einen Portalkreis vor, natürlich nur einen kleinen, denn die waren wesentlich einfacher als die großen.

Währenddessen kam der Elf zum Magier.
„Heh, kannst du ein Schild um mich herum zaubern?“ Er hielt währenddessen einen Zweihänder wie ein Spielzeug über der einen Schulter, und von ihm ging eine spürbare Aura der Kraft aus. >Hm, muss wohl ein Verstärkungszauber sein.< Dachte sich der Magier da nur.
„Ja, moment.“ Er wandte sich von seinem Portalkreis ab und wandte sich dem Elfen zu. Dann, nach kurzem Konzentrieren erschaffte er einen Schutzzauber um den Elfen herum.
„Allerdings wirst du das Ding da,“ er zeigte auf den Zweihänder, “jetzt nur noch als keule benutzen können. Aber wenn ich dich so anseheh glaube ich nicht das das ein Problem sein wird.“

Danach wandte er sich wieder seinem Portalkreis zu und beschloss das er, nun da der kleine fertig sei, er ihn genauso gut auch größer machen könnte, nur für den Fall das die Untoten herein kamen und er noch Leute mitnehmen wollte.

Währendessen sprach der Elf mit einem gewaltigen Satz auf die inneren Laufgänge und ging zu einem der Fenster.

Kurze Zeit später hörte man wie der Priester ein lautes „Ups“ von sich gab. Daraufhin wurde das pochen an den Toren umso stärker und von draußen hörte man den Elfen rufen.
„Sie klettern jetzt die Wände hoch!“
Freyr Offline

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24.02.2008 15:58
#8 RE: Geschichte Februartreffen antworten

Dann, als der Magier gerade dabei ist ein äußerst kompliziertes Zeichen zu malen, fängt der Boden an zu Beben und der Magier verwischt einen guten Teil des Kreises. „Verflucht!“

Währenddessen erscheint durch die beben im Boden der Kirche ein großer Spalt durch den sofort Untote anfangen in die Kirche zu strömen. Der Priester reagiert allerdings sofort und erschafft eine Feuerwand im Spalt und verschließt den Spalt dadurch und verbrennt jeden Untoten der heraufklettert.

Dann trifft irgendetwas die Tore und lässt sie zersplittern und die Untoten beginnen auch von dort aus hineinzuströmen. Der Priester schafft es auch darauf zu reagieren und ruft die Macht seines Gottes an, „Herr, verbrenne die Untoten mit deiner Macht“. Ein gewaltiger Feuerball verschlingt die Untoten und die Tore, und auch Teile der Wände werden geschmolzen.

In dem Moment spürt der Magier wie das Schild das er um den Elfen herum aufgebaut hat unter einem gewaltigen Zauber vergeht.
Währendessen versucht er alles um den Portalkreis fertig zu stellen, macht aber immer wieder Fehler, und als der gewaltige Feuerball des Priesters die Tore verglühen ließ, sieht er kurz auf und versucht mit einem Schild die Öffnung zu verschließen versagt aber kläglich.

„Hilf mir ein Schild zu errichten“ kann er dem Priester noch zurufen.

Dieser steht wohl unter der besonderen Gunst seines Gottes, denn er schafft es ein gewaltiges Leuchtendes Schild zu erschaffen, welches jeden Untoten und alles andere aufhält was versucht in die Kirche zu kommen. Währendessen hört man den Elfen irgendwo an einem der Fenster Untote umhacken.

Weitere Erdbeben und ein gewaltiger Feuerball von draußen reißen einen Spalt in eine der Wände.
Der Magier verwischt wieder einen Teil des Kreises und versucht krampfhaft nicht in Panik zu geraten und den Kreis fertig zustellen.

Die Orkin rannte zum Spalt und begrüßte dort jeden Untoten der versuchte dort hineinzugelangen.

Der Magier schaffte es mit letzter Anstrengung den Portalkreis fertig zu stellen und rief:
„Jeder der hier weg will sollte jetzt das Portal betreten!“
Er konzentrierte seine letzte Energie und aktivierte den Portalzauber.
Er nahm kaum etwas um sich herum wahr, und spürte nur noch wie Leute das Portal betraten und wie er von jemandem gepackt wurde und durch den Portaltunnel getragen wurde. Er hatte eine gute Sicht auf die hereinströmenden Untoten und den sich schließenden Tunnel.

Dann, nach einer Ewigkeit schien es, kamen sie auf der anderen Seite an.

Es war Dunkel und die Luft roch nach Meer. Sie waren in einer Stadt, aber es war nicht die Stadt auf die der Portalzauber gezielt hatte. Nichts desto trotz, sie waren am Leben, und sie waren entkommen.

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And I believe I can do Anything.

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bluenemo Offline

Plan B


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24.02.2008 16:32
#9 RE: Geschichte Februartreffen antworten

schön das ich jetzt weis was in der ersten Runde aug Nightscape passiert ist,
habe nur die 2. Runde auf Inouth mitgespielt.

P.S. wäre es möglich in Zukunft auch beim Threadnamen anzugeben welche Welt es passiert? z.b. geschichte Februartreff Nightscape oder so.

Freyr Offline

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24.02.2008 17:01
#10 RE: Geschichte Februartreffen antworten

Da hier eigentlic h noch die anderen Geschichten und Sichtweisen vom Treff reinsollten, wüsste ich nicht warum man das machen sollte. Aber ich werde darüber nachdenken.

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