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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 Geschichte
Freyr Offline

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05.03.2008 14:22
Geschichten der Zerstörung antworten

Hier einige Geschichten der Ereignisse auch nightscape und auf Nelos im Speziellen, andere können gerne noch eigene Geschichten und Blickwinkel hinzufügen.

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05.03.2008 14:23
#2 Irgendwo an der Küste von Kallas antworten

Der Gesamte Berghang war ins Meer gerutscht, von den Dörfern die sich einst friedlich an seine Flanke geschmiegt hatten war nichts mehr übrig geblieben. Nicht einmal mehr die Weiden, auf denen einst Schafe und Ziegen weideten waren noch da. Alles war zerstört worden, in einem einzigen Augenblick unbegreiflicher Gewalt waren die Leben von so vielen Menschen ausgelöscht worden. Ich blickte auf den Abgrund hinab der einst meine Heimat gewesen war und konnte es nicht glauben. Das Dorf in dem ich geboren worden war, die Wälder in denen ich gespielt hatte und der kleine Hügel auf dem ich meine große Liebe traf, alles weggerissen von der Gewalt des Berges. Die Erdbeben der letzten Tage hatten den Berg mürbe gemacht, und in einem Augenblick war die Gesamte Seite des Berges ins Meer gerutscht. Ich sah es vom Meer aus, mein kleines Fischerboot wurde von den Wellen die dabei entstanden fast verschluckt, doch es kümmerte mich nicht, denn ich sah mit ungläubigen Augen wie meine Heimat, meine Familie und alles andere was mir Lieb und Teuer war, vor meinen Augen in den Abgrund des Meeres gerissen wurde. Ich stehe nun oberhalb des Abgrundes und blicke in ihn hinab, er nahm mir meine Familie, nun soll er mir auch noch mein Leben nehmen, so das ich auch in Frieden ruhen kann.

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05.03.2008 14:32
#3 Irgendwo an der Küste von Jonakahr antworten
Vor kurzem noch war das Wasser dieser Bucht klar und rein gewesen, das Meer hatte sich freundlich dem Land gegenüber gezeigt und selbst Stürme trafen diese bucht nicht so hart wie an anderen Orten. Und so war es nicht verwunderlich das sich hier mehrere Dörfer gebildet hatten, sie lebten vom Meer und vom Handel, doch vor kurzem brach eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes über sie herein, und niemand in der Bucht blieb davon verschont.
Nicht der Bürgermeister, der hochtrabend durch das Dorf marschierte, begleitet von seinen Söhnen, geschmückt mit edlen Stoffen, stets darauf bedacht das jeder sah wie wichtig er war. Nicht die Fischer, stets versuchend nicht das Meer zu verärgern und stets versuchend die Landhändler übers Ohr zu hauen. Nicht der Gastwirt, der die einzige Gaststätte in der ganzen Bucht hatte, denn hierher verirrte sich, außer dem einen oder anderen Händler, kaum jemand. Nicht der alte Magier, der sich hier zur Ruhe gesetzt hatte, und auch nicht sein Lehrling der eigentlich nur hier war, weil kein anderer Magier ihn aufnehmen wollte.
Und auch nicht der Rest der Dörfler, denn niemand entkam dem Meer, als es an Land kam und alles zerstörte was sich darauf befand. Die erste Flutwelle war so gewaltig dass die gesamte Bucht vom Meer verschlungen wurde, und die nachfolgenden zerschmetterte alles was dann noch übrig war. Am Ende zeugte nichts mehr von der kleinen idyllischen Bucht, außer dem Schmutz im Wasser und einem namenlosen Grabstein auf dem Hügel wo einst ein Haus stand.

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05.03.2008 14:40
#4 Irgendwo an der Küste von Nellasno antworten

Von der einst glorreichen Hafenstadt war nichts mehr geblieben. Die einst so stolzen Mauern die die Stadt gegen das Meer und gegen das Land schützten waren zerschmettert worden. Durch Erdbeben zerbrochen und durch Flutwellen zerstört, blieb von ihnen nichts mehr als Trümmer die sich in der Bucht verteilten. Von der Stadt war nichts mehr geblieben. Nur ein flacher Teich, aus dem die eine oder andere Ruine noch hinausragte, Überlebende gab es keine, denn die Flut kam ohne Warnung. Denn die Erdbeben ließen die Türme einstürzen und ohne die Türme war die Stadt dem Meer ausgeliefert. Und so ließen die Fluten alles zerfallen was einst so viele Jahrhunderte den Elementen getrotzt hatte. Und die Fluten zerschmetterten die Häuser der Reichen und der Armen gleichermaßen, denn die Flut kümmerte es nicht wer das bessere Dach über dem Kopf hatte, und wer in der Gosse schlafen musste und so wurden alle Bewohner gleich, wenigsten für eine kurze Zeit.

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05.03.2008 14:46
#5 Irgendwo an der Küste von Antoris antworten

Hier hatte sich nicht viel verändert, die Klippen standen noch immer, mochten sie auch an der einen oder anderen Stellen eingebrochen sein, und mochten die Flutwellen auch mit der Gewalt von Armeen gegen die Klippen angestürmt sein, sie erschienen noch immer so unverwüstlich wie die zeit selbst. Und doch war dieses zerstört. Die Kirche im Zentrum des Dorfes war durch die Erdbeben beschädigt worden aber dies alleine war kein Grund das Dorf zu verlassen, was war also der Grund? Und dann konnte man sie hören, die Wandelnden Toten, sie hatten das Dorf gestürmt zu dem Zeitpunkt als sie am verletzlichsten waren. Und kein Dorfbewohner konnte sich ihrer Einladung entziehen, und so wurden sie alle ein Teil des kalten Heeres. Nun würde niemand mehr die Felder bestellen und niemand mehr die Klippen hinabsteigen um im Meer zu fischen, nur noch die Nagetiere und Insekten schliefen in den Betten und die Felder würden verwahrlosen und die Fische im Meer sich über reiche Nahrung freuen.

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05.03.2008 14:53
#6 Irgendwo an der Küste von Sorchent antworten

Hier schmiegte sich der allgegenwärtige Wald bis dicht an das Meer und so lebten hier auch Menschen und Elfen Seite an Seite, nicht bekümmert vom allgegenwärtigen Streit der beiden Völker. Denn vereint waren sie in ihrem Glauben an die Meeresgötter und als sie deren Hilfe am meisten brauchten antworteten die Meeresgötter. Die Erdbeben zerstörten Gebäude un Mauer, ließen Menschen und Elfen gleichermaßen in Sicherheit flüchten, doch jede Sicherheit stellte sich als trügerisch heraus, denn als sie sahen wie das Meer sich immer weiter und weiter zurück zog, da wussten sie das die Meeresgötter ihnen zürnten und sie schrieen in Angst und Verzweiflung auf. Und die Meeresgötter antworteten ihnen, ein gewaltiger Sturm kam auf, der vom Land zum Meer hinwehte, und als die Wellen kamen herrschte an der Küste ein so gewaltiger Wind das sie nicht bis zum Strand vordringen konnten. Und obwohl der Wind heulte und tobte blieben Menschen und Elfen gleichermaßen unverletzt und sie beteten und dankten den Göttern, dass sie sie verschont hatten.

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05.03.2008 15:01
#7 Irgendwo in Iasarma antworten

Die Erdbeben waren in der Steppe genauso zu spüren wie anderen Orten, doch hier beunruhigte das niemanden sonderlich. Die Erde machte immer was ihr gefällt und wenn sie beschloss sich in ihrem Schlaf ein wenig unruhig hin und her zu werfen dann war das ihre Sachen. Und wenn ein paar Zelte umfielen dann stellte man sie eben wieder auf.
Doch dann machten Geschichten die Runde, Geschichten von Karawanen die verschwanden, Reisende die an geheimnisvollen Oasen nächtigten und die man nie wieder sah. Ganze Stämme von Zentauren die ihre Gebiet wechselten und niemandem sagen wollten warum.
Und dann hörte man nachts seltsame Geräusche aus dem Herzen der Wüste. Als würden Motten gegen eine Fensterscheibe fliegen, oder als ob gewaltige Flügel gegen den Boden schlagen, und die Vibrationen hielten an, selbst als die Erdbeben aufhörten. Und jeder der ins Herz der Wüste aufbrach wurde von ihr verschlungen.

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05.03.2008 15:15
#8 Am Spalt, am Rand von Parlax antworten

Vor wenigen Tagen stand hier noch eine kleine Stadt, sie hatte eine Stadtmauer und soager ein Bürgermeisterhaus. Dies alles ist jetzt nicht mehr. Die Erdbeben hatten einen gewaltigen Spalt geöffnet, den Leuten blieb zwar noch Zeit zu fliehen, aber ihr hab und Gut verloren sie. Und der Spalt fraß sich immer weiter ins Land, und wenn man sich nahe an den Rand wagte, dann konnte man aus seinen schwefligen Tiefen ein gewaltigen Rauschen und Pochen hören, was eindeutiges Zeichen dafür war das dieser Spalt in die Tiefe der Höllen führte. Oder so sagten es zumindestens die Priester. Und sie mussten ja schließlich Recht, denn sie sprachen für Gott. Es war nicht abzusehen wann der Spalt aufhören würde sich weiter ins Land zu fressen und so wurden an seinem Rand jeden Tag Messen zu Ehren Gottes gehalten, das dabei bei jedem Erdbeben Leute in ihr Verderben stürzten war nicht zu Vermeiden, immerhin mussten die Aufrechten gegen die Kräfte des Bösen stehen und wenn sie dabei ihr Leben lassen mussten so war das nicht zu vermeiden, denn sie starben für eine gute Sachen. Und der Spalt musste eine macht des Bösen sein, denn warum sonst sollte er versuchen Parlax zu verschlingen.

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05.03.2008 15:26
#9 Irgendwo in den Bergen von Kentor antworten

Der Erdrutsch hatte das Dorf zerstört, aber es waren kaum Bewohner getötet worden. Denn hier in den Bergen wissen die Kentorer was zu tun ist wenn der Boden bebt. Sie hatten in den vergangenen Jahren schon viele Erdbeben erlebt, und einmal sogar wie ein ganzer Berg um die Hälfte kleiner wurde. Dies lag an den Zwergen, denn wenn Zwerge krieg führen, weint die Erde, wie ein altes Sprichwort schon sagt. Und wenn die Erde weint dann zittert sie. Doch das beunruhigende war das die Beben nicht aufhörten. Und so dachten die Kentorer nach und kamen zu dem Schluss dass die Zwerge schuld seien. Sie hatten die Erde offensichtlich so gekränkt das sie nur noch weinte. Und wie jeder wusste waren Zwerge immer die Schuldigen.
Also beschloss man eine kleine Gesandtschaft zu den Zwergen zu schicken, um ihnen zu sagen das sie aufhören sollte zu kämpfen und sich gefälligst bei der Erde entschuldigen sollten. Doch als sie an einer Zwergenfeste ankamen kamen sie aus dem Erstaunen nicht mehr raus, anscheinend hatte die Erde die Zwerge bereits gestraft, denn die Erdbeben hatten einen Teil des Berges einstürzen lassen, und man sah Zwerge an der Oberfläche, darunter auch welche in seltsamen Gewändern, die verzweifelt versuchten die eingestürzten Tunnelöffnungen wieder benutzbar zu machen.
Und als die Kentorer das sahen zogen sie zufrieden wieder ab, denn sie wussten jetzt das die Zwerge von der Erde bestraft worden waren, und bestimmt versuchen würden sie wieder zu besänftigen.

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05.03.2008 16:22
#10 Iasarma, die Stadt der Mondtänzer antworten

Langsam ging die Sonne unter und warf ihr rotes Licht auf die Siedlung. Die Flachen Dächer zeigten an einigen Stellen Risse, und auch die Mauer war an ein paar Stellen eingestürzt Doch es war nichts was man nicht schnell wieder reparieren konnte. Und doch war die Stadt dabei verlassen zu werden. Man sah ganze Familien ihre Sachen packen und alles auf ein paar Pferde verladen. Sogar einige Zentauren ließen sich gegen Bezahlung als Packtier benutzen. Und als die Sonne unterging verschanzten sich die noch übrig gebliebenen Bewohner in ihren Häusern, und hofften das was auch immer dort draußen umher ging nicht hierher kam. Und in der Wüste vor der Stadt hörte man seltsame Geräusche, und dann Schreie, voller Angst und Schmerzen, und dann nur noch Stille.
Als man am nächsten Morgen nachsah fand man von dem kleinen Lager draußen an der Straße nichts als Blut und zerstörte Ausrüstung. Und so verließen alle die Stadt die fast im Herzen der Wüste gelegen war. Und mit ihnen brachten sie die Legenden um die alten Geister der Wüste, die, nun geweckt durch den Zorn der Erde, wieder ihre Blutige Rache gegen alle vollführen würden die es wagten die Wüste zu betreten.
Die meisten flohen nach Jonakahr und gesellten sich dort zu den gewaltigen Flüchtlingsströmen hinzu, die von der Küste kamen.
Andere flohen nach Antoris, wo sie lieber gegen Untote kämpften als gegen die Schrecken der Wüste. Wieder andere flohen nach Parlax, wo sie sich lieber den Lehnsherren unterordneten als weiterhin in der Wüste zu bleiben.
Und so wurde die Wüste immer leerer, bis nur noch die Mutigsten der Zentaurenstämmen in den Steppen um die Wüste herum Wache hielten, und niemandem sagten weshalb

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