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Dieses Thema hat 9 Antworten
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Freyr Offline

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13.03.2008 00:18
Die Schlacht antworten
Ein Hügel, umgeben von weiten Feldern, die in der Morgensonne glänzen. Am Fuße des Hügels eine Armee, keine große, nein, eher klein war sie, gemessen an der Größe ihrer Gegner. Doch dies tat dem Mut ihrer Kämpfer keinen Abbruch, denn sie kämpften für eine gerechte Sache und die Götter waren auf ihrer Seite, das sagten ihre Anführer zumindest, und die würden sie doch nicht belügen, oder?

Umgeben war der Fuß des Hügels von einigen Bodenwellen, deren Kämme für die Errichtung von kleinen Holzwällen genutzt worden waren. Zu Fuße dieser Wälle waren Gräben ausgehoben worden, um dem Gegner ein Erstürmen so schwer wie möglich zu machen. Aber von den Generälen wusste jeder dass es bei der Übermacht des Feindes nur eine Frage der Zeit war bis sie ihn überrannt hätten.

Und so kam es in dem Zelt auf der Spitze des Hügels zu einer Folgenschweren Diskussion.

„Ich werde das nicht zulassen!“ Die Stimme des Sprechers war tief und schwer und klang auch sehr entschlossen. Der Sprecher selbst war ein Bär von einem Mann, über 2 Schritt groß, und halb so breit, füllte seine Präsenz, und nicht zuletzt auch sein Geruch das Zelt.
„Ich werde meine Kämpfer nicht für so einen Schwachsinn opfern!“ Seine Faust schmetterte auf den Tisch herab, so das dieser fast zu zerbrechen drohte. Seine Ausrüstung bestand aus nicht mehr als mehreren Pelzen die mit etwas starren Leder und einigen Metallbändern zusammengebunden waren. Außerdem lehnte eine große Axt in der Ecke des Zeltes, die erkennen ließ das sie nur von ihm stammen konnte.

„Nun regt euch doch nicht so auf, immerhin haben wir die Götter auf unserer Seite!“ Diese Stimme bildete einen seltsamen Kontrapunkt zur Stimme des Vorherigen denn sie war ungewöhnlich weich und klangvoll für einen Mann, und in der Tat, der Sprecher sah genauso aus wie er sich anhörte. Ein in Seide und bunte Tücher gekleideter Elf, der ob des Geruches die Nase rümpfte, stand auf der anderen Seite des Tisches und betrachtete die Risse im Tisch kritisch.
„Außerdem befinden sich auch meine Männer da unten im Lager, und kämpfen genauso wie die euren für eine gerechte Sache.“ Der Elf klingt gelangweilt, als würde er einem dummen Kind eine Selbstverständlichkeit erklären müssen.
„Männer? Ihr meint das krumme Dutzend da unten, was in bunte Fetzen gehüllt Musik spielt, und aussieht als könnten sie nicht mal nem Huhn das Genick brechen? Die sollen Kämpfen? Das ich nicht lache! Ihr wollt wohl das wir verlieren, und wenn die Götter doch angeblich so auf unserer Seite sind, warum schicken sie uns dann nicht ein paar ihrer Engel als Unterstützung? Oder besser noch, sie vernichten unsere Gegner gleich auf der Stelle!“ Der bärtige Krieger redet sich immer mehr in Rage, und seine Stimme wird immer lauter, so dass er am Schluss dem Elfen fast ins Gesicht schreit. „Wollt ihr damit etwas andeuten das meine Männer nicht kämpfen können?“ Die Stimme des Elfen hebt sich in ihrer Empörung etwas, aber noch nicht genug das seine adelige Gelangweiltheit nicht hindurch scheinen würde, so als ob ihn selbst in dieser Situation nichts aus der Ruhe bringen könnte.
„Oh, ich deute nicht an das eure Männer nicht kämpfen können.“ Hierbei nimmt die Stimme des Mannes eine trügerische Ruhe an. „Ich schreie es auch ins Gesicht! Diese jämmerliche Truppe aus Taugenichtsen könnte noch nicht mal ihren eigenen Arsch finden, und wenn sie ihnen eine Karte gäben!“ Seine Stimme steigert sich zu einem Schreien. „Die verweichlichten Hindernisse sind nur als Schilde gut, aber ich befürchte selbst dafür sind sie nicht zu gebrauchen, weil kein Gegner auf sie schießen würde, weil er glauben müsste das er eine Frau angreift!“ Bei den letzten Worten wirft er seinen Kopf mit dem mächtigen Busch aus tiefbraunen Haaren die in einen noch mächtigeren Bart übergehen nach hinten und kreuzt seine muskelbepackten Arme vor der breiten Brust. „Ich werde nicht länger in dieser Todesfalle bleiben, ich und meine Männer werden uns zurückziehen.“ Nach diesen Worten wendet er sich zum Gehen, doch dann ergreift die dritte Gestalt im Zelt das Wort. Eine Frau, gewandet in kristallblaue Kleider und gekrönt mit einem Stirnreif aus Mithril. „Wartet!“ Ihre Stimme ist genauso bezaubernd wie ihr Aussehen, und selbst die Tatsache dass nur wenige Meilen entfernt eine Armee darauf wartet sie brennen zu sehen ändert nichts an ihrer Anziehungskraft.
„Ohne euch können wir diese Schlacht unmöglich gewinnen!“
„Selbst mit meiner Hilfe und der meiner Männer könnten Ihr diese Schlacht unmöglich gewinnen. Ihr könntet nur mehr von ihnen mitnehmen. Und dafür werde ich meine Männer nicht in den Tod schicken.“ Seine Stimme klingt fast bedauernd.
„Aber ich habe eine Strategie entwickelt die uns den Sieg sichern wird, aber dafür brauche ich eure Hilfe! Ohne euch werden Sie gewinnen und mein Königreich zerstört werden!“ Ihre Stimme klingt nun fast flehend und ihr Blondes Haar fällt wie ein Fluss ihren Rücken herab und schlägt bei jedem ihrer Worte goldene Wellen. „Was kümmert es mich? Wie ihr schon sagtet, es ist das eure Königreich, nicht das meine! Versucht doch euer Land mit euren Elfenfreunden“ er spricht das Wort wie eine Beleidigung aus, „zu verteidigen. Für mich und meine Männer ist dieser Kampf gelaufen!“
„Bitte geht nicht! Ich gebe euch alles was ihr wollt, wenn ihr nur bleibt!“ Bei diesen Worten ergreift sie ihn bei den Händen. Nun ergreift der Elf wieder das Wort. „Wie könnt ihr es wagen euch diesem Barbaren so an den Hals zu werfen? Habt ihr denn gar keinen Stolz mehr?“ Nun zeigt seine Stimme, wenn auch noch immer ruhig, doch schon sein starkes Erstaunen, gepaart mit einem gewissen Widerwillen.
„Mein Stolz ist nicht soviel Wert wie das Leben meines Volkes!“ Bei diesen Worten dreht sie sich um und schreit den Elfen fast an. „Wenn euer Volk mit mehr Kriegern gekommen wäre dann wäre das alles hier nicht nötig. Aber euer Volk ist ja immer so verdammt uninteressiert was außerhalb eurer Wälder passiert!“
„Aber wir sind gekommen, oder etwas nicht?“ Auch nun drückt die Stimme des Elfen etwas Erstaunen aus, aber zeigt auch immer noch denselben Widerwillen sich beleidigen zu lassen.
„Und im Gegensatz zu diesen Barbaren werden wir, wenn nötig, auch für dieses Land fallen, denn so besagen es die Verträge, und Elfen halten immer ihre Versprechen, im Gegensatz zu Barbaren!“ Bei diesen Worten sieht er dem Mann ins Gesicht.

„Wagt ihr es etwa zu behaupten wir wären Wortbrüchig geworden?“ Der Mann schreit diese Worte heraus und bewegt sich an der Frau vorbei auf den Elfen zu. „Du hast Glück das dies neutraler Boden ist, Elf“, Wieder spricht er das Wort als Beleidigung aus, „Sonst würde ich dich für diese Worte vernichten!“ Er starrt ihm bei diesen Worten ins Gesicht. Der Elf, ob der Nähe zu dem eher geruchsintensiven Krieger, wendet sein Gesicht ab und wedelt mit seiner bleichen, parfümierten Hand vor seinem Gesicht herum. „Puh, es würde schon reichen wenn ihr lange genug vor mir steht“, der Elf weicht einige Schritte zurück und zieht ein parfümiertes Taschentuch, durch welches er dann atmet. „Nun, in Anbetracht der Tatsache das ihr und eure Männer Königin Elisia die Treue geschworen habt, bis dieser Krieg vorbei ist, und ihr jetzt vorhabt zu gehen, nehme ich schon an das ihr Wortbrüchig seit.“ Bei diesen Worten scheint er gänzlich unberührt von der Tatsache dass ein Wutschnaubender Barbar nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt in seine Augen starrt. Ein Ruck geht bei diesen Worten durch den Mann, und sieht er auch aus als würde ihm gleich Schaum vor dem Mund stehen, so beherrscht er sich doch. „Nun gut“, bei diesen Worten richtet er sich auf und aus seinen Worten spricht eine tödliche Ruhe, „ich werde mit meinen Männer reden, und es hängt von ihnen ab, ob wir heute mit euch hier sterben, oder an einem anderen Tag.“ Nach diesen Worten dreht er sich um und marschiert aus dem Zelt hinaus. Seine Axt wirft er sich vorher mit einer lässigen Geste über die rechte Schulter, die erahnen lässt, wie viel unbändige Kraft in seinem Körper steckt.

Die Königin wirft sich dem Elfen an den Hals. „Danke, Kalsir, ich wusste dass du ihn dazu überreden könntest hier zu bleiben.“ Der Elf, obwohl keine Miene verziehend, erschien es sichtlich unangenehm von der Königin umarmt zu werden. „Bitte, es gehört sich für Adelige nicht sich so, ungehörig“, das Wort hörte sich bei ihm wie etwas sehr schlimmes an, „zu benehmen.“ Er drückte sie von sich, und richtete seine Kleidung. „Es tut mir leid, ich bin nur so froh dass wir nun tatsächlich eine Chance haben diesen Kampf zu gewinnen!“ Die Stimme der Königin klang so enthusiastisch wie sie aussah. „Glaubt ihr das wirklich Majestät?“ Kalsir klang etwas verwundert, aber nichts schien diesen Elfen wirklich zu berühren. „Natürlich! Ihr etwas nicht?“ Elisia klag nun verwundert, „Wenn ihr nicht glaubt das wir gewinnen können, warum seid ihr dann hier? Und warum habt ihr mir geholfen Brurach zu überzeugen?“
„Wie ich schon sagte Majestät, mein Volk hält seine Verträge, und was das überzeugen angeht, es wäre doch wirklich eine Schande das Leute wie er überleben, wenn Leute wie wir zu sterben haben.“ Der Ton des Elfen klang so trocken als hätte er einen Kommentar über das Wetter abgegeben. „Ach, Kalsir, nun macht ihr mich schon wieder ganz deprimiert, dabei sollte ich mich doch eigentlich an die Arbeit machen und die Schlacht organisieren!“ „Man sagt mir nach das ich diese Wirkung auf viele habe Majestät.“ Elisia schüttelte kurz den Kopf und begab sich dann zum Ausgang des Zeltes. „Ich werde schon mal anfangen und Brurach den Schlachtplan übergeben, kommt nach wenn ihr Zeit habt.“ „Ich werde mir nur noch kurz die Plan einprägen und euch dann folgen Majestät.“ Die Königin verließ das Zelt und der Elf blieb zurück. Nur kurz warf er einen Blick auf die Karte auf dem Tisch, und nachdem er das versiegelte Dokument geöffnet hatte, und während dem Lesen das eine oder andere Mal den Kopf geschüttelt hatte, und an einer Stelle sogar leise gelacht hatte, sah er schließlich auf und sagte zu niemandem im besonderen, „Dies könnte tatsächlich funktionieren.“. Er klang dabei gleichermaßen überrascht wie erfreut, und zum ersten Mal an diesem Tag zeigte sein Gesicht den Anflug eines Lächelns. „Dies könnte wirklich funktionieren“, und mit einem schelmischen Grinsen auf dem Gesicht verließ auch er das Zelt.






Der Fuß des Hügels, ein weiter Platz, frei von Zelten und Wägen. Und so groß der Platz auch ist, drängen sich auf ihm doch dicht an dicht Männer. Männer jeder Größe und Farbe, haben sie doch eines Gemeinsam. Sie alle sind Krieger vieler Schlachten. Einige Berserker, andere einfache Bauern die das Schicksal zu Kämpfern gemacht hat. Und sie alle Lauschen den Worten eines Mannes. Ein Mann, Gewandet in Leder und Pelz und kaltem Stahl. Mag er auch nur um weniges größer sein als sie, so ist es doch seine Präsenz die ihn von der Menge abhebt. Momentan steht er auf einem Wagen von dem ein Rad zerbrach und der deswegen mit einigen Kisten abgestützt wurde.

„Ich will euch etwas fragen, Männer, “ Seine Stimme klingt weit über den Platz, so das auch der letzte ihn zu hören vermag, „ich möchte euch fragen ob ihr Männer eures Wortes seit. Männer die zu ihrem Wort stehen, komme was da wolle.“ Sein Blick schweift über die Menge, und bei seinen Worten wird die Menge unruhig, und schon werden die ersten Stimmen laut.
„Denn ich glaube das ihr Männer eures Wortes seit, ich glaube das ihr zu eurem Schwur steht, komme was da wolle. Aber es gibt einige unter unseren Verbündeten die das nicht glauben, die glauben das wir sie verlassen werden, nur weil wir vor einem unausweichlichen Kampf stehen.“ Und wieder ruht sein Blick auf der Menge.
„Ich werde euch keinen Vorwurf machen wenn ihr heute gehen wollt, denn ich weiß das viele von euch Familien haben zu denen sie zurückkehren wollen. Doch ihr solltet auch wissen dass der Gegner nicht hier Schluss machen wird. Sollten wir ihn heute nicht besiegen, so wird er in eure Heime eindringen, eure Kinder töten und eure Frauen nehmen. Und ich sage dass wir das nicht zulassen werden! Ich sage dass wir sie heute aufhalten werden! Denn für jeden von ihnen der fällt, wird eine Familie in Sicherheit sein, wird ein Kind ruhig schlafen könne, in der Gewissheit das es keine Gefahren in diesem Land gibt! Und ja, Es werde viele von uns in der kommenden Schlacht fallen, vielleicht sogar wir alle, aber könnt ihr nach Hause gehen und in die Gesichter eurer Kinder blicken und ihnen sagen das ihr von diesem Schlachtfeld geflohen sein? Könnt ihr in ihre Gesichter blicken nachdem die Armeen des Feindes gekommen sind und alles getötet haben was euch lieb und teuer war? Könnt ihr das? Denn ich kann es nicht! Und deshalb werde ich heute hier kämpfen! Ich werde für mein Wort kämpfen, denn ich habe mein Wort gegeben das ich an der Seite der Königin für eure Heimat kämpfen werde! Ich bin nicht aus eurem Land, und doch werde ich für euch heute sterben wenn es sein muss, denn ich bin ein Mann des Krieges und beim Kriegsbringer, dem ersten Bastard der es wagen sollte uns anzugreifen werde ich mit bloßen Händen den Kopf abreißen! Vielleicht werden wir heute gewinnen, vielleicht werden wir auch alle sterben, aber ich werde nicht in die Felder des Krieges einziehen ohne alles getan zu haben was in meiner Macht steht um eure Heimat und eure Familien zu beschützen. Und so wahr ich hier stehe, solange ich lebe, und in meinem Körper noch ein Tropfen Blut fließt, werde ich euer Land verteidigen, und so frage ich euch. Seid ihr an meiner Seite? Werdet ihr mit mir für euer Land kämpfen? Werdet ihr mit mir für eure Familien kämpfen, für eure Frauen und für eure Kinder? Für das Land das schon eurer Vätern gehörte? Oder werdet ihr euch feige verkriechen, und eure dürren Hälse wimmernd dem Feind entgegen halten wenn er in eure Häuser eindringt? Werdet ihr euch dann fragen warum ihr nicht alles getan habt was ihr tun konntet um das zu verhindern? Ich frage euch ob ihr mit diesem Gedanken ins nächste Leben gehen wollt? Das ihr eure Familien nicht bis zum letzten Atemzug verteidigt habt? Darum Frage ich euch, seid ihr mit mir?“ Seine Worte schrie er hinaus, und die Menge antwortete ihm. Ein gewaltiges Tosen erhob sich, als jeder Mann mit einer Stimme schrie.

„JA!“
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13.03.2008 00:53
#2 Ein kleines Zelt, nicht unweit der Spitze des Hügels antworten
Ein kleines Raum, durch ein schweres buntes Tuch in zwei Teile geteilt. Im hinteren lassen sich im Zwielicht ein Schlafplatz und eine kleine Kiste erahnen. Der vordere wird fast vollkommen von Brurach eingenommen, dieser hat sich fast vollkommen entkleidet und wäscht sich mit kalten Wasser und einem Schwamm der eher wie Stahlwolle als wie tusch aussieht. Während er eine seltsame Melodie vor sich hinbrummt, wird vor ihm das Zelt geöffnet und hinein tritt die Königin. Diese ist sichtlich unbeeindruckt angesichts des fast nackten, vernarbten Kriegers. „Ihr wascht euch? Hättet ihr das nicht eigentlich auch vor der Versammlung tun können? Ich bin mir sicher das Kalsir euch dankbar gewesen wäre.“ Bei diesen Worten stützte sie ihre Hände leicht auf ihre Hüften. Brurach wandte sich ihr brummend zu. „Ein Grund mehr mich jetzt zu waschen, wäre doch eine Schande wenn ich diesem Elfen einen Gefallen getan hätte. Aber ich habe einen Grund mich jetzt zu waschen.“
Dies scheint ihm der Erklärungen genug zu sein und er macht unbeeindruckt weiter.
„Werdet ihr mir diesen Grund verraten?“ Elisia legt bei diesen Worten den Kopf etwas schief, und zeiht eine Augenbraue hoch. „Nein.“ Seine Antwort ist kurz und bestimmt.
„Nun gut, deshalb bin ich auch nicht hergekommen, ich wollte euch eigentlich dies hier geben.“ Sie reicht ihm ein versiegeltes Dokument. „Legt es auf den Tisch da, “ er nickt in Richtung eines kleinen Tischchens, auf dem bereits einige Kleidungsstücke liegen, „ich werde ihn mir durchlesen wenn ich hier fertig bin.“ „Nun gut, dann werde ich jetzt wieder gehen.“ Elisia dreht sich um und ist bereits halb aus dem Zelt raus, als sie sich noch einmal umdreht als wäre ihr gerade eben etwas Wichtiges eingefallen. „Eure Rede war sehr inspirierend.“ Sie wartet auf eine Antwort, erhält aber keine, Brurach sieht nur kurz in ihre Richtung und widmet sich dann wieder seiner Körperpflege. Nach kurzem Warten spricht die Königin weiter. „Meintet ihr das wirklich ernst? Das ihr für die Familien unseres Landes fallen würdet? Das ihr bis zum letzten Tropfen Blut an meiner Seite kämpfen würdet, um unser Land zu beschützen?“ Elisia sieht bei diesen Worten den Boden an, als würde sie sich für ihre Frage fast schämen. „Natürlich habe ich das ernst gemeint! Oder glaubt ihr etwa ich würde Männer die für ihr Land sterben anlügen. Wenigstens das kann ich für sie tun, an ihrer Seite sterben wenn sie schon in einem sinnlosen Kampf zugrunde gehen. Denn ich lüge die Leute an deren Seite ich kämpfe nicht an, und wenn ihr glaubt das ich das tue, dann müsst ihr mich offensichtlich mit einem eurer so genannten Generäle verwechseln.“ Er klingt bei diesen Worten wütend, auch wenn er seine Stimme nicht hebt und Schmutz von seinem Körper herunter wäscht. Elisia blickt bei diesen Worten auf und hebt die Stimme. „Es ist eine Sache wenn ihr glaubt das wir die Schlacht nicht gewinnen werden, aber zu behaupten das meine Generäle unsere Kämpfer anlügen würden, das verbitte ich mir!“ „Ha“, bei diesem Ausstoß lachte Brurach nur kurz auf, „Ihr habt denen wohl noch nicht richtig zugehört, schwafeln von Ehre und Ruhm, und davon dass die Götter auf unsere Seite stünden. Dabei wissen sie doch ganz genau dass die Götter sich nicht für uns interessieren. Für die ist das doch vollkommen unwichtig ob wir leben oder sterben. Außerdem machen sich die meisten deiner Generäle, “ er spricht das Wort in einem ähnlichen Tonfall wie vorher Elfen aus, „doch in die Hosen wenn sie an die bevorstehende Schlacht nur denken. Ich wette dass die Hälfte von ihnen desertieren wird bevor die Kämpfe auch nur richtig angefangen haben.“ Nach dem er dies von sich gegeben hatte, wandte er sich wieder seiner rituellen Waschung zu. Von diesen Worten erst einmal zu Recht gewiesen dachte Elisia über seine Worte nach. „Glaubt ihr wirklich dass sie desertieren werden?“ „Aber sicher werden sie das, ich denke der einzige auf den ihr euch verlassen könnt ist dieser tuffige Elf und seine Leute, denn er mag vielleicht nicht mal ein Mann sein, aber eins weiß ich, der hat Eis in den Adern, der würde auch an eurer Seite stehen wenn alle Höllen auf euch herab stürzen.“ Bei diesen Worten klingt er seltsam befriedigt, als ob es ihn freuen würde in einem Wesen was er augenscheinlich so verabscheut eine erfreuliche Eigenschaft gefunden zu haben. „Aber was den Rest euerer Kommandostruktur angeht, nicht ein Mann mit Mumm in den Knochen dabei, nicht einer dem ich meinen Rücken anvertrauen würde.“ Die Königin scheint bei diesen Worten sehr niedergeschlagen, aber richtet sich auch schnell wieder auf. „Nun gut, dem müssen wir Abhilfe schaffen. Ich möchte das ihr zusätzlich zu den Plänen noch folgendes durchsetzt. Erstens, ihr werdet Oberkommandierender dieser Armee, müsst euch aber mit Kalsir das Kommando über die Elfen teilen. Zweitens, ihr ersetzt jeden aus meiner Kommandostruktur den ihr für unfähig halten mit einem Mann eures Vertrauens, und drittens, ihr gewinnt diese Schlacht für mich!“ Ihre Stimme hatte einen Befehlston angenommen, der klar werden ließ das Widerworte nicht geduldet wurden. Brurach blickte bei ihren Wort auf, und nickte dann. „Kluge Entscheidung Kind, wer weiß, vielleicht schaffen wir es ja sogar die meisten von ihnen mitzunehmen.“ Danach fing er an sich restlos zu entkleiden. Als Elisia das bemerkte drehte sie sich diplomatisch um und verließ das Zelt, doch nicht ohne ein letztes Wort zu sagen.
„Danke“.
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13.03.2008 16:29
#3 Am selben Abend, kurz außerhalb des Lagers, ein kleiner Vorposten. antworten
Der Vorposten war eigentlich nicht mehr als ein Loch hinter einer Bodenwelle, und trotzdem kauerten sich hier mehr als ein dutzend Mann hinein. Aus dem Lager konnte man den Lärm einer Feier und von ausgelassenen Menschen hören.

„Erinnere mich noch mal warum wir nicht da drinnen sind uns feiern? Immerhin ist das die letzte Feier die wir in diesem Leben haben werden, also ist es doch auch unser gutes Recht wenn wir daran teilnehmen.“ Die Stimme des Sprechers klang etwas verärgert, als hätte er eine kleine Unannehmlichkeit hinnehmen müssen. Der Sprecher selbst war nicht zu erkennen, zu dunkel war es in dem Loch. „Du weißt genau warum! Heute Nacht tritt der erste Teil des Planes in Kraft, und soll der Gegner ruhig denken wir trinken uns heute Nacht um den Schlaf und sind am Morgen nicht fähig aufrecht zu stehen. Denn dank uns wird er das morgen auch nicht können.“ Diese Stimme klang befehlsgewohnt, offensichtlich war der Sprecher der Anführer des kleinen Trupps. „Schon in Ordnung, hab’s ja kapiert. Also wie war das jetzt noch mal? Nur das ich’s auch sicher weiß.“ „Oh Mann, “ diese Stimme klang genervt, so als wäre es nicht das erste Mal das der andere dumme Fragen stellte, „bist du wirklich so doof? Also, ich erklärs dir, noch ein letztes Mal. Wir brechen ins Lager des Feindes ein. In alle drei um genau zu sein. Und sorgen dann dafür das die sich gegenseitig an den Hals gehen.“ „Ist das der Grund warum wir unsere Rüstungen noch nicht angelegt haben, und stattdessen diese Fetzen tragen?“ „Genau das ist der Grund, du hast’s kapiert!“ Diesmal schwang Zufriedenheit in der Stimme mit.

Der Befehlshaber der Truppe ergriff wieder das Wort.
„Also, es wird Zeit, der Gegner wird erwarten das kaum Wachleute um unser Lager sind, wir müssen also nicht nur den Gegner angreifen, sondern auch jeden Angriff zurückschlagen der heute Nacht auf uns stattfindet.“ Leises Flüstern wurde ausgetauscht, und die Hälfte der Männer verließ das Loch. „Gut, jetzt der Rest, holt eure Männer und verteilt auch dann auf die Lager. Simach, Halgert, ihr nehmt das rechte. Kalpen, Jusig, ihr nehmt das in der Mitte, und Herten und Ich übernehmen das Linke Lager.“ Die angesprochenen verließen das Loch, doch nicht ohne vorher ein wenig zu murren. „Immer bekommt der Chef die gefährlichsten Aufgaben. Das ist nicht fair, ich habe es auch verdient etwas Spaß zu haben.“ „Ach sei Still.“ Sein Partner weiß ihn zu Recht. „Der Chef weiß was er tut, und es ist nicht an dir ihn zu kritisieren.“ „Schon gut, schon gut, ich mach ja was man mir sagt.“ Und dann leiser. „Auch wenn ich eigentlich ins linke Lager wollte.“
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13.03.2008 16:48
#4 im Lager antworten
Leise wie der Nachtwind an einem lauen Abend bewegten sich die Männer durch ihr Lager. Überall sammelten sie ihre Leute ein, bis schließlich ein Trupp von mehr als 200 Mann versammelt war. Dieser sammelte sich an einem Platz in der Nähe der kleinen Wälle.
„Also“, dies kam von einem der kräftigsten unter ihnen, „es ist unsere Aufgabe heute Nacht das Lager zu bewachen, und außer uns sind nur noch diese Elfen da. Also vermasselt es nicht, klar? Wenn der Gegner an uns vorbeikommt werden eure Namen noch in tausend Jahren besungen werden, und wenn ich persönlich eure Lieder dichten muss!“ Bei diesen Worten fuhr ein Schauer durch die Menge, als wäre die Vorstellung eines Liedes das von ihren Namen berichtet ein Horror schlimmer als der Tod.
„Ihr wisst was ihr zu tun habt, während Brurach und die anderen die Gegner angreifen warten wir auf den Wällen auf jeden Gegner der dumm genug ist uns anzugreifen während er glaubt das wir feiern. Klar?“ Aus der Menge kommen vereinzelte Antworten, offensichtlich sind die meisten von der Vorstellung ihre letzte Nacht auf Erden nicht feiernd verbringen zu können nicht begeistert. „Ich verhör mich wohl?“ Die Stimme des Sprechers wird lauter. „Seid ihr Männer oder Memmen? Ihr seid Krieger, also benehmt euch auch so, und feiern könnt ihr auf den Feldern des Krieges immer noch. Also lasst diesen armen Bauern diese Nacht. Denn sie wissen nicht was morgen auf sie zukommt. Sie wissen nicht dass wir alle sterben werden. Also lasst ihnen ihre Feier und singt heute eure Todeslieder. Denn morgen werden wir kämpfen bis das der letzte Mann gefallen ist. Sei es einer der ihren und einer der unseren.“
Unter den Kriegern macht sich eine düstere Stimmung breit, und während sie sich auf die Wälle verteilen fängt der erste an zu singen.
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13.03.2008 16:50
#5 Eines der Todeslieder antworten
„Der Rabe fliegt hoch, und das Blut läuft heiß
Die Wunden sie bluten und die Waffen zersplittern
Und doch kämpfen wir. Und doch kämpfen wir.
Die Schreie reichen zum Himmel und der Tod bringt nur Dunkelheit
Und doch kämpfen wir. Und doch kämpfen wir.

Warum kämpfen wir, warum kämpfen wir.

Für unsere Ehre, für unsere Freiheit,
Für diese kämpfen wir. Für diese kämpfen wir.

Für die Namen unserer Familien,
und für die dir vor uns gefallen sind.

Für jene kämpfen wir, für jene kämpfen wir

Die Schlachtfelder liegen brach und die Pforten des Todes quellen über
Und doch kämpfen wir, und doch kämpfen wir.

Und wir kämpfen bis das Blut unseren Körper verlässt und die Dunkelheit uns umarmt,
denn wir kämpfen bis zum Ende,

Für die ehre
Für die Freiheit
Für die Familie
Für unsere Vorväter

Dafür Kämpfen wir.
Dafür Sterben wir.“
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13.03.2008 19:35
#6 Früher am Nachmittag, das Lager antworten
Früher am Nachmittag, das Lager

Am Fluss im Rücken des Lagers hatten sich die Männer von Brurach versammelt und wuschen sich. Sie taten dies in Schweigen, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Ruf nach Seife und Schwämmen. Auch sie benutzten diese Drahtwollen ähnlichen Gebilde die bei ihnen als Schwämme verwendet wurden. Sie hatten einige Zuschauer, nicht so sehr wegen der Tatsache das sie alle nackt waren, sondern mehr wegen der Tatsache das sie sich wuschen, und das alle auf einmal. Das hieß, alle bis auf einen einzelnen Mann, der am Ufer des Flusses stand und in mehreren kleinen Töpfen schwarze, braune und dunkelblaue Pasten anrührte.
Dann, nach einer Weile, fingen die Männer an zu singen. Es war nicht zu erkennen wer von ihnen begann, doch nach einer Weile sangen sie alle in Einklang.
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13.03.2008 19:35
#7 ein weiteres der Todeslieder antworten
Über die dunklen Ebenen ziehen wir,
durch Regen und durch Sturm, da ziehen wir.

Wohin gehen wir?

In den Krieg ziehen wir,
in den Krieg ziehen wir.


Trauernd fließen unsere Tränen,
um Land und Ehre trauern wir.
um Land und Ehre trauern wir.

Schwer sind unsere Schritte.

Warum wiegen sie so schwer?

Weil der Tod uns schon von weitem grüßt.
Weil er schon von weitem grüßt.

Weshalb gehen wir?

Um zu kämpfen gehen wir.
Um zu kämpfen gehen wir.


In die Dämmerung des letzten Tages marschieren wir,

Für Land und Ehre marschieren wir
Für Land und Ehre kämpfen wir
Für Land, Ehre und Familie sterben wir.
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13.03.2008 23:46
#8 Zur selben Zeit, das Lager antworten
Die Elfen hatten ihre zelte etwas abseits vom Rest aufgestellt, auch befanden sich die meisten an den Seiten des Hügels, und so verliehen sie dem Hügel ein Regenbogenfarbenen Schimmer. Denn schon von weitem ließen sich die farbenfrohen Zelte der Elfen entdecken.
Und als während des Mittags Gesang vom Fluss hoch hallte, da ließen die meisten Elfen ihre Instrumente ruhen, um diesem seltsamen Gesang zu lauschen. Von denen die weiterspielten, war einer der die Melodie des Leides aufnahm, und anfing sie auf seiner Harfe zu spielen.

Kurze zeit später hörte man aus dem Lager der Elfen wieder Musik, doch es war eine dunkle, schwere Musik, so unpassend zu diesem warmen Sommertag. Und als der Gesang vom Fluß verstummte, stimmten die Elfen ihren eigenen Gesang an.

I sing for thee, beloved homeland
The golden valleys and silver glades
The emerald forests and azure skies
I sing for thee, and wish you peace

I sing for thee, beloved family
Father wise and Mother fair
Lover sweet and Child still young
I sing for thee, this my farewell

I sing for thee, time of past
I am ready to join those
that are heroes and lords
I sing for thee, time to come

I sing for thee, sacred blade
Slay those to threaten thine
homelands of old time
I sing for thee, bane of fiends

I sing for thee, soul of mine
and wish a journey safe
to the heavens above
I sing for thee, and praise the gods

Blood of enemy, peace of home,
art of war and final death
I sing for the final day
I fight now this sacred day

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Das Elfenlied hat Mori geschrieben.

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14.03.2008 17:58
#9 Etwas später am Nachmittag, das Lager antworten
In den Teilen des Lagers der von den Barbaren bewohnt wurde herrschte eine ungewohnte Stille, fast war es als ob sie bereits verlassen wären. Und doch sah man dort überall ihre Bewohner umhergehen. Die meisten von ihnen in dunkle Rüstungen gekleidet. Gefertigt aus Gehärtetem Leder und Streifen aus blank poliertem Stahl. Es war ein warmer Sommertag, und doch erschien die Luft hier kälter zu sein, schien ein eisiger Hauch aus dem Norden hierher zu wehen.
Der einzige Ort wo es etwas lauter war, war ein kleiner Platz am Fluss. Dort saßen mehrere Männer, gekleidet, nicht in Rüstungen, sondern in weite, weiße Gewänder. Sie rührten in mehreren Töpfen mit Farbe umher. Vor ihnen bildeten sich Schlangen von Männern die gerade aus dem Fluss kamen. Dort hatten sie sich unter dem Gesang des letzten Tages gewaschen, um ihre Körper auf die letzten Segnungen vorzubereiten. Die Schamanen trugen auf ihren Körpern die Male des letzten Kampfes auf, in Rot und Schwarz und tiefem Blau. Wirbel aus allen drei Farben schmückten die Kämpfer. Sie berichteten von ihren Taten und von ihren Vorfahren. Sie zeigten ihnen den Weg in die Felder des Krieges wenn ihre Zeit gekommen war.
Nachdem sie ihre Farben bekommen hatten, und jeder Mann sich die Zeichen seines Clans auf die Stirn und auf die Arme aufgetragen hatte, wurde es auch für sie Zeit ihre Rüstungen anzulegen. Doch es waren nicht ihre normalen Rüstungen. Dies waren die Rüstungen des letzten Liedes. Jene Rüstungen wurden nur von den Kriegern getragen die ihr Leben dem Kriegsbringer verschrieben hatten, und auch nur dann wenn sie in eine Schlacht zogen die sie nicht erwarteten zu überleben. Denn diese Rüstungen wurden erst wieder abgelegt wenn es keine Gegner mehr gab die noch aufrecht standen.
All dies taten sie in Schweigen, denn dies war ein heiliger Akt, und die letzten Lieder waren bereits gesungen worden. Nun blieb ihnen nur noch das Warten auf die letzte Schlacht.
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24.04.2008 23:24
#10 In derselben Nacht, die Ebene zwischen den Lagern antworten
Der Mond schien hell in dieser Nacht, und keine Wolke trübte sein Licht, und doch sah man dunkle Schatten die sich über die Ebene bewegten. Schatten die entgegen dem Wind das Hohe Gras zum Schwingen brachten. Und doch bemerkte es niemand, denn eine kleine Armee marschierte über das Feld, nicht einmal ihre Fackeln löschten sie, in dem sicheren Glauben das ihr Gegner sie nicht bemerken würde. Denn dieser Gegner feierte gerade, so wie es bei den Barbaren des Nordens Brauch war, vor jeder großen Schlacht. Und so dachten sie das sie auf keinen Widerstand stoßen würden. Und um den alleinigen Ruhm für sich zu beanspruchen zogen sie alleine los, ohne die Unterstützung ihrer Verbündeten. Auch marschierten nicht alle aus ihrem Heer, denn die anderen Generäle befanden es für unter ihrer Würde nachts anzugreifen, und so unterließen es die anderen Führer aus diesem Lager es ihre Truppen mitzuschicken. An den Bannern die Getragen wurden, konnte man erkennen das es die Truppen der Niridiarer waren, die, mit wenigen Truppen nur, einen Angriff in der Nacht versuchten. Natürlich blieben sie nicht unbemerkt. Und in der Tat, Armeen der beiden anderen Lager setzten sich in Marsch sobald die Truppen der Niridiarer losmarschierten.

Doch auch sie wurden schon erwartet, und obwohl sie unter Gelöschten Fackeln und verborgenen Bannern marschierten wurden sie von den Verteidigern die nur auf sie gewartet hatten bemerkt. Und so trat der erste Teil des Planes in Kraft.

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Anything I believe in I can do.
And I believe I can do Anything.

Ich habe das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt.
...Nicht-Sterben...

"Cheese is always a Possibility"

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