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Dieses Thema hat 23 Antworten
und wurde 391 mal aufgerufen
 Geschichte
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Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:33
#16 RE: Gedichtdinge antworten
Meine Wahl ist die Quelle meiner Kraft, verlier ich sie so bin ich nichts,
doch würde ich, für dich, mich selbst verleugnen.
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:34
#17 RE: Gedichtdinge antworten
Mein letzter Atemzug soll dir gelten,
mein letzter Gedanke soll dir gewidmet sein,
und so ich für dich sterbe,
so werde ich sterben in der Gewissheit das es nicht vergebens war,
denn es war für dich.
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:34
#18 RE: Gedichtdinge antworten
Durch meine Adern schwimmt der Tod.
Er schläft in meinem Herzen und erwacht mit jedem Atemzug auf neue.
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:34
#19 RE: Gedichtdinge antworten
Mein Verstand, beherrscht von kalter Einsamkeit.
Mein Herz, beherrscht von heißer Wut.
Meine Handlungen, beherrscht von Niemandem.
Meine Seele, geboren für den Tanz auf der Klinge.
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:34
#20 RE: Gedichtdinge antworten
Wenn der Himmel eine Lüge ist, und die Hölle nur ein Schreckgespenst, was bleibt uns dann noch?
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:34
#21 RE: Gedichtdinge antworten
Im Ozean deines Hasses, ist mein Leben nur ein kleines Boot, verloren im Sturm deiner Gewalt.
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:34
#22 RE: Gedichtdinge antworten
Meine Flügel sind zerbrochen, mein Herz liegt nun in deiner hand.
Doch du siehst es nicht und lässt es fallen, und als es auf dem Boden zerbricht, da sterbe ich.
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

14.03.2008 19:34
#23 RE: Gedichtdinge antworten
Weißt du was?
Die Monster aus den Schränken, sie sind echt.
Sie lauern in der Dunkelheiten, unter betten und in offenen Türen.
Sie sind überall.
Sie werden kommen um mich zu holen, so wie all die anderen.
Einst glaubte ich nicht an sie, ich verlachte all die anderen die mir sagten:
Pass auf, im Dunkeln, in der Nacht, da lauern sie!
Ich glaubte ihnen nicht.
O Weh, nun weiß ich es besser, o ja.
Eines Nachts sind sie gekommen.
Sie nahmen alle mit, ich bin der letzte der noch ist.
Sie warten auf mich. Hinterm Vorhang, untern Bett.

Sie warten auf die Dunkelheit.

Sie warten, nur auf mich.
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

08.06.2008 20:06
#24 RE: Gedichtdinge antworten

zwar keine echten Gedichte, aber woanders passts nicht so gut rein.



Ein Schattenhaftes Bild, verschwommen vor dem Licht den heranziehenden Morgens.
Blutroter Schein der sich über die Ebene legt. Gebrochene Schwerter, zerborstene Schilde, ein letztes Mal in Karmesin.
Alte Gräber, tiefe Gruben die die Nacht bewahren bis zum letzten Augenblick. Doch auch sie weichen dem alles entränkendem Rot.
Aufrecht sitzend, ein Alter Krieger, vergessen von allem und sich selbst. Ein letzter Atemzug, ein letzter Blick, in Rot, so wie in Alten Tagen, ein letzter Blick, und dann holt es auch ihn.
Das Rot zieht weiter, nicht verharrend, taucht es die Welt in Blut und Einsamkeit, für einen Augenblick.

Ein stiller Hain, geborgen in der Einsamkeit des Waldes. Ein Stiller See, verborgen von der Last der Einsamkeit. Nichts regt sich hier, und doch ist die Luft erfüllt von Leben. Nichts sieht man hier, ausser dem ewigen Wald, und dem blauen Himmel in der Höhe.

Eine kleine Lichtung, nicht grösser als ein Haus. Einige Felsen, weit verstreut, wie von eines Riesen Spielend Hand. Warme Sommerluft, der Wind erfüllt vom Duft der Blüten und des frisch gemähten Grases. Eine friedvolle Stille erfüllt die Lichtung, kein Lärm und kein Geschrei. Nur die Vögel alleine sind es die die Stille stören, und sie kümmert es nicht, singen sie doch voller Leben und voller Freude.
Auf einem Felsen, kaum grösser als ein Stuhl, sitzt eine Frau, erfüllt von Stiller Freude und von Lebenskraft. Als ihre Stimme anhebt, sind es die Vögel die verstummen, denn ihre Stimme klingt voller Glück und warmer Zuversicht. Sie singt für ihr Kind, das sie in ihren Armen hält. Sie singt ihm vom Sommer, der voller Freude ist, vom Leben, erfüllt von Glück.

Ein lauer Frühlingsabend. Leiser Gesang der aus dem Zimmer eines Hauses hallt.
Ein kleiner Raum, zwei Frauen. Die Eine, auf einem kleinen Stuhl sitzend, hochschwanger. Ihr Schwarzes Haar fällt in einer Kaskade ihre Schultern hinab, ungebändigt, bewegt durch jeden Atemzug.
Die andere, leise Singend, voller kaum gebändigter Schaffenskraft. Ihr Gesang klingt über, voll von Freude und Tatendrang.
Ein tänzelnder Schritt zur Seite, und eine Klammer wird im Haar versenkt wie in einem Ozean aus Schwarzem Glas.
Ein weiterer tänzelnder Schritt, und eine zweite Klammer folgt der ersten. Bald darauf folgt eine dritte, und ein weiterer Gesang stimmt mit ein.
Die Schwangere singt von der Zukunft voller Zuversicht, voller Glück zu ihrem Kind.
Die Tänzerin singt voller Freude und voller Tatendrang, von diesem Tag, und jedem Anderen.

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Anything I believe in I can do.
And I believe I can do Anything.

Ich habe das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt.
...Nicht-Sterben...

"Cheese is always a Possibility"

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