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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Wird noch dran geschrieben
Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

15.07.2008 22:54
Die Schlacht, die zweite antworten

So, hier kommt die Geschichte "die Schlacht" rein, in der revidierten Fassung, nach der Kritik die ich im DSF bekommen habe, euch steht es natürlich immer noch frei ebenfalls Reviews abzugeben.


Die Sommersonne schien aus dem Himmel auf unendlich scheinende Kornfelder hinab. Über den Feldern erhob sich ein Hügel, dessen Flanken vom Morgentau glänzten. Über den Fuß des Hügels erstreckte sich ein Armeelager, kein großes allerdings, sondern ein eher kleines, zumindest gemessen an der Größe ihrer Gegner. Doch dies tat dem Mut ihrer Kämpfer keinen Abbruch, denn sie kämpften für eine gerechte Sache und die Götter waren auf ihrer Seite. Das sagten immerhin ihre Anführer, und die würden sie doch nicht belügen, oder?

Umgeben war der Fuß des Hügels von einigen Bodenwellen, deren Kämme für die Errichtung von kleinen Holzwällen genutzt worden waren. Zu Fuße dieser Wälle waren Gräben ausgehoben worden, um dem Gegner ein Erstürmen so schwer wie möglich zu machen. Aber von den Generälen wusste jeder dass es bei der Übermacht des Feindes nur eine Frage der Zeit war bis sie ihre Stellungen überrannt hätten.

Und so kam es in dem Zelt auf der Spitze des Hügels zu einer folgenschweren Diskussion.

„Ich werde das nicht zulassen!“ Die Stimme des Sprechers war tief und schwer und klang auch sehr entschlossen. Der Sprecher selbst war ein Bär von einem Mann, über 2 Schritt groß, und halb so breit, füllte seine Präsenz, und nicht zuletzt auch sein Geruch das Zelt.
„Ich werde meine Kämpfer nicht für so einen Schwachsinn opfern!“ Seine Faust schmetterte auf den Kartentisch hinab, so das dieser fast zerbrach. Seine Ausrüstung bestand aus einigen Pelzen die mit etwas starren Leder und einigen Metallbändern zusammengebunden waren. Außerdem lehnte eine gewaltige Axt in der Ecke des Zeltes, bei der offensichtlich war, das sie nur von ihm stammen konnte.

„Nun regt euch doch nicht so auf, immerhin haben wir die Götter auf unserer Seite!“ Diese Stimme bildete einen seltsamen Kontrast zur Stimme des Vorherigen, denn sie war ungewöhnlich weich und klangvoll für einen Mann, und in der Tat, der Sprecher sah genauso aus wie er sich anhörte. Ein in Seide und bunte Tücher gekleideter Elf, der ob des Geruches die Nase rümpfte, stand auf der anderen Seite des Tisches und betrachtete die Risse im Tisch kritisch.
„Außerdem befinden sich auch meine Männer da unten im Lager, und kämpfen genauso wie die euren für eine gerechte Sache.“ Der Elf klingt gelangweilt, als würde er einem dummen Kind eine Selbstverständlichkeit erklären müssen.
„Männer? Ihr meint das krumme Dutzend da unten, was in bunte Fetzen gehüllt Musik spielt, und aussieht als könnten sie nicht mal nem Huhn das Genick brechen? Die sollen Kämpfen? Das ich nicht lache! Ihr wollt wohl dass wir verlieren, und über eure Götter kann ich auch lachen. Ich sehe keine Himmlischen Heerscharen da draußen, die unsere Gegner für uns abschlachten! Wo sind also eure Götter die doch so sehr auf euerer Seite sind?“ Der bärtige Krieger redet sich immer mehr in Rage, und seine Stimme wird immer lauter, so dass er am Schluss dem Elfen fast ins Gesicht schreit. „Wollt ihr damit etwas andeuten das meine Männer nicht kämpfen können?“ Die Stimme des Elfen hebt sich in ihrer Empörung etwas, aber noch nicht genug das seine adelige Gelangweiltheit nicht hindurch scheinen würde, so als ob ihn selbst in dieser Situation nichts aus der Ruhe bringen könnte.
„Oh, ich deute nicht an das eure Männer nicht kämpfen können.“ Hierbei nimmt die Stimme des Mannes eine trügerische Ruhe an. „Ich schreie es auch ins Gesicht! Diese jämmerliche Truppe aus Taugenichtsen könnte noch nicht mal ihren eigenen Arsch finden, und wenn sie ihnen eine Karte gäben!“ Seine Stimme steigert sich zu einem Schreien. „Die verweichlichten Hindernisse sind nur als Schilde gut, aber ich befürchte selbst dafür sind sie nicht zu gebrauchen, weil kein Gegner auf sie schießen würde, weil er glauben müsste das er eine Frau angreift!“ Bei den letzten Worten wirft er seinen Kopf mit dem mächtigen Busch aus tiefbraunen Haaren die in einen noch mächtigeren Bart übergehen nach hinten und kreuzt seine muskelbepackten Arme vor der breiten Brust. „Ich werde nicht länger in dieser Todesfalle bleiben, ich und meine Männer werden uns zurückziehen.“ Nach diesen Worten wendet er sich zum Gehen, doch dann ergreift die dritte Gestalt im Zelt das Wort. Eine Frau, gewandet in kristallblaue Kleider und gekrönt mit einem Stirnreif aus Mithril. „Wartet!“ Ihre Stimme ist genauso bezaubernd wie ihr Aussehen, und selbst die Tatsache dass nur wenige Meilen entfernt eine Armee darauf wartet sie brennen zu sehen ändert nichts an ihrer Anziehungskraft.
„Ohne euch können wir diese Schlacht unmöglich gewinnen!“
„Selbst mit meiner Hilfe und der meiner Männer könnten Ihr diese Schlacht unmöglich gewinnen. Ihr könntet nur mehr von ihnen mitnehmen. Und dafür werde ich meine Männer nicht in den Tod schicken.“ Seine Stimme klingt fast bedauernd.
„Aber ich habe eine Strategie entwickelt die uns den Sieg sichern wird, aber dafür brauche ich eure Hilfe! Ohne euch werden Sie gewinnen und mein Königreich zerstört werden!“ Ihre Stimme klingt nun fast flehend und ihr Blondes Haar fällt wie ein Fluss ihren Rücken herab und schlägt bei jedem ihrer Worte goldene Wellen. „Was kümmert es mich? Wie ihr schon sagtet, es ist das eure Königreich, nicht das meine! Versucht doch euer Land mit euren Elfenfreunden“ er spricht das Wort wie eine Beleidigung aus, „zu verteidigen. Für mich und meine Männer ist dieser Kampf gelaufen!“
„Bitte geht nicht! Ich gebe euch alles was ihr wollt, wenn ihr nur bleibt!“ Bei diesen Worten ergreift sie ihn bei den Händen. Nun ergreift der Elf wieder das Wort. „Wie könnt ihr es wagen euch diesem Barbaren so an den Hals zu werfen? Habt ihr denn gar keinen Stolz mehr?“ Starkes Erstaunen und Widerwille spricht aus seiner Stimme.
„Mein Stolz ist nicht soviel Wert wie das Leben meines Volkes!“ Bei diesen Worten dreht sie sich um und schreit den Elfen fast an. „Wenn euer Volk mit mehr Kriegern gekommen wäre dann wäre das alles hier nicht nötig. Aber euer Volk ist ja immer so verdammt uninteressiert was außerhalb eurer Wälder passiert!“
„Aber wir sind gekommen, oder etwas nicht?“ Seine Stimme ist wieder so ruhig wie vorher.
„Und im Gegensatz zu diesen Barbaren werden wir, wenn nötig, auch für dieses Land fallen, denn so besagen es die Verträge, und Elfen halten immer ihre Versprechen, im Gegensatz zu Barbaren!“ Bei diesen Worten sieht er dem Mann ins Gesicht.

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Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

20.07.2008 17:47
#2 RE: Die Schlacht, die zweite antworten

So, hier gehts weiter

„Wagt ihr es etwa zu behaupten wir wären Wortbrüchig geworden?“ Er schreit dies heraus und stampft an der Frau vorbei auf den Elfen zu. „Du hast Glück das dies neutraler Boden ist, Elf! Sonst würde ich dich für diese Worte vernichten!“ Er starrt ihm bei diesen Worten ins Gesicht. Der Elf, ob der Nähe zu dem eher geruchsintensiven Krieger, wendet sein Gesicht ab und wedelt mit seiner bleichen, parfümierten Hand vor seinem Gesicht herum. „Puh, es würde schon reichen wenn ihr lange genug vor mir steht“, der Elf weicht einige Schritte zurück und zieht ein parfümiertes Taschentuch, durch welches er dann atmet. „Nun, in Anbetracht der Tatsache das ihr und eure Männer Königin Elisia die Treue geschworen habt, bis dieser Krieg vorbei ist, und ihr jetzt vorhabt zu gehen, nehme ich schon an das ihr Wortbrüchig seid.“ Bei diesen Worten scheint er gänzlich unberührt von der Tatsache dass ein Wutschnaubender Barbar nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt in seine Augen starrt. Ein Ruck geht bei diesen Worten durch den Mann, und sieht er auch aus als würde ihm gleich Schaum vor dem Mund stehen, so beherrscht er sich doch. „Nun gut“, bei diesen Worten richtet er sich auf und aus seinen Worten spricht eine tödliche Ruhe, „ich werde mit meinen Männern reden, und es hängt von ihnen ab, ob wir heute mit euch hier sterben, oder an einem anderen Tag.“ Nach diesen Worten dreht er sich um und marschiert aus dem Zelt hinaus. Seine Axt wirft er sich vorher mit einer lässigen Geste über die rechte Schulter, die erkennen lässt, wie viel unbändige Kraft in seinem Körper steckt.

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