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 Fertige Geschichten
Freyr Offline

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Beiträge: 1.595

26.10.2008 12:48
Der Rabenstand antworten

Der Rabenstand

Eine Felsklippe die ein weites Hügelland überblickt. Feenschleierwasserfälle die die gesamte Seite der Felsklippe in weiße Gischt tauchen, und einen ewigen Regenbogen erschaffen.
Die Felsklippe slebst ist oben flach, und von zahlreichen gezackten Felslabyrinthen und Höhlen durchzogen, die der Fluss im Laufe der Zeit in das harte Gestein gegraben hat.
Der Fluss teilt sich hier in hunderte Arme auf, die meisten Flach und langsam, einige tief und reißend.
Das große Felslabyrinth wird vom Rabenstand überblickt, eine hochaufragende, bewaldete Felsinsel, mehrere 100 Schritt hoch, und dutzende im Durchmesser. Von hier aus kann man das gesamte Flachland überblicken, und auch die Handelswege über die Berge, wenn man über gute Augen verfügt.

Einst hatten die Rabenkinder hier ihr Versteck. Vor vielen Jahren waren sie die gefürchtetsten und gefährlichsten Räuber diesseits der Berge. Sie überfielen Handelskarawanen, Siedlungen, Bauern, und machten zuletzt auch nicht vor den weniger gut befestigten Städten des Reiches halt.
So beschloss damals König Siegmund der 4, schlieslich das die Rabenkinder aus ihren Verstecken getrieben werden sollten, und sie ohne Unterschied für ihre Verbrechen gehängt werden sollten.
So geschah es also das die Rabenkinder gnadenlos gejagt wurden, und zuletzt eine Strafexpedition bis zu den Feenfällen entsand wurde.

Dort schlug die Expedition viele Schlachten, denn die Rabenkinder kannten das Labyrinth gut, und sie nutzten jedes Versteck und jeden Winkel für Hinterhalte und Rückzugspunkte. Zuletzt aber, nach vielen Kämpfen, die von den schwärzesten Höcheln, über die tiefsten Abgründe und durch die engsten Labyrinthe reichten, hatten sie die Rabenkinder endlich bis zu ihrer Heimstatt zurück gedrängt.
Am Rabenstand nun warteten sie, denn die Rabenkinder hatten ihren Holm zu einer Festung ausgebaut, die die Truppen kaum einnehmen konnten, und so beschloss der Leiter der Expedition die Rabenkinder auszuhungern, und so warteten sie.
Und sie mussten lange warten, denn die Rabenkinder hatte viele Vorräte in ihrer Festung, und so vergingen die Monate.
Bis schlieslich der Herbst kam. Dann, an einem kaltem Abend, als gerade die Sonne unterging, es war sicherlich die letzte Naht des Jahres gewesen, sah man einen gewaltigen Schwarm Raben von der Felsklippe davon fliegen.
Als die Soldaten dann den Rabenstand stürmten trafen sie auf keinen Widerstand, und sie konnten kein einziges Rabenkind mehr in der Festung finden.
Soe sagt man sich das die Rabenkinder damals ihre Körper abstreiften, und zu den Raben wurden die sie in ihren schwarzen herzen schon immer gewesen waren.
Noch heute kann man vom Rabenstand aus die Raben über die Ebene fliegen sehen, und hin und wieder, so sagt man, sieht man die Rabenkinder, in einer dunklen, Mondlosen Nacht auf dem Rabenstand feiern. Und es ist stets die letzte Nacht des Jahres.

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