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Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

25.11.2008 16:16
Zweiter Teil - Ein Treffen im Park. antworten
2.2

Ein Alter Park in der Mitte der Stadt. Seine überschneiten Wege sind nur teilweise von Schnee geräumt worden, auf den kleinen Hügeln tummeln sich Horden vonKindern und streiten sich um die besten Plätze zum Schlitten fahren.
Am westlichen Ende des Parks befindet sich ein kleiner See, am Rand dieses Sees wiederum eine einzelne, alte Parkbank aus Gußeisen, mit angegrauten Sitzbrettern. Auf ihr sitzt Shatter, er ist gerade dabei Die Enten es Parks mit altem Brot zu füttern, als sich um exakt 12 Uhr Mittag eine vermumte Gestalt neben ihn setzt. Diese trägt einen langen, schweren Mantel und eine dazu passende Wollmütze und Schal, auch Handschuhe fehlen nicht.

Shatter sieht nicht auf, sondern füttert die Enten langsam weiter. „Hallo, Alexander.“

Der so angesprochene setzt sich ans andere Ende der Parkbank, und fängt an es sich bequem zu machen. Während er langsam den Schal abwickelt sagt er mit einem Lächeln im Gesicht, „Hallo Christopher, wie geht’s dir so?“

Dieser seufzt, „Was willst du von mir?“

„Noch nichts, aber bald.“ Alexander schüttelt sich kurz, „Weißt du, ich fand es nicht unbedingt nett von dir das du mich getötet hast, das war keine Erfahrung die ich unbedingt machen musste, und dafür schuldest du mir was.“

Ein kurzes abfälliges Schnauben, „Ich schulde dir gar nichts, der einzige Grund das ich hier bin ist das Lydia gesagt hast das du Samuel entführt hast.“

„Achja, da war was, hatte ich ja ganz vergessen.“ Alexander lacht leise, anscheinend über seine eigenen Vergesslichkeit, „manchmal bin ich aber auch wirklich vergesslich.“ Dann wird er nachdenklich, „Aber, sag mal, wieso interessiert es dich überaupt was mit Samuel geschiet?“

Daraufhin Shatter ärgerlich, „Tut es nicht, es ist mir ehrlich gesagt scheißegal was du mit dem Bastard machst, der einzige Grund ist das mich Lydia darum gebeten hat, und sie hat mich auch darum gebeten Samuel zu retten, also werde ich das auch machen.“

Noch immer nachdenklich antwortet Alexander, „Hm, und wie willst du das anstellen? Ihn retten meine ich? Immerhin hast du keine Ahnung wo er ist, noch was ich mit ihm vorhabe noch was mein Plan ist.“ Diese Fragen schließt er mit einem gleichermaßen fragendem Lächeln ab.

Die Antwort darauf erklingt in einem eher sarkastischen Tonfall. „Och, ich weis nicht, ich könnte es zum Beispiel aus dir rausprügeln. Ich hab schon einmal geschafft dich zu töten, ich schaff es auch ein zweites Mal.“

Dieser scheint das als durchaus in betrracht kommende Möglichkeit zu bedenken, nickt und meint dann, „Ja, das wäre in der Tat eine Möglichkeit, aber,“ er sieht sich kurz um, „Ich denke nicht das ich dich daran erinnern muss was passieren würde wenn wir beide hier kämpfen, oder? Ich glaube nicht das ich dann das einzige Opfer wäre was dann zu beklagen wäre.“

Shatter wirft Alexander einen Seitenblick zu, schüttelt den Kopf und sagt, „Ich hab mir schon gedacht das ,dass der Grund ist weshalb du mich hier treffen wolltest, aber, ich hab eigentlich nicht geglaubt das du so ein Feigling geworden bist...“

Alexander scheint von dieser Aussage ernsthaft überrascht zu sein, antwortet dann „Feigling? Ist es Feigheit die Möglichkeit der eigenen Niederlage einzugestehen? Ich glaube nicht, ich bin einfach nur weiser geworden als ich es früher war. Zu sterben kann einen Mann verändern, weist du?“

Der angesprochene verzieht das Gesicht und meint dann, schon langsam äergerlich werdend, „Warum überspringen wir nicht einfach das Geplänkel und kommen zum wesentlichen?“

Alexander hebt die Hände leicht und nickt, „Na gut, wie du willst, da will man nur höflich sein, und dann wird man so unfreundlich behandelt.“ Er lässt die Hände wieder sinken und meint dann noch immer lächelnd, „es scheint als hättest du dich in den letzten drei Jahren kaum verändert.“

Shatter wirft ihm wieder einen Seitenblick zu und lässt seinen Blick danach wieder über den See schweifen. „Du aber auch nicht, su bist noch immer so arrogant und von dir selbst überzeugt wie ich dich in Erinnerung habe.“

Diese Aussage scheint Alexander nachdenklich zu machen, denn er verstummt für eine Weile und scheint in sich selbst zu versinken. Nach kurzer Zeit nickt er dann und sagt, „Ja, nach außen hin mag ich dir noch genauso wie früher vorkommen, aber lass mich dir versichern, ich bin ein gänzlich anderer Mensch als früher.“

Daraufhin übt Shatter sich wieder in seinem Lieblingsgesichtsausdruck, der hochgezogenen Augenbraue. „Soso, ein gänzlich anderer Mensch als früher, dann sag mir doch mal Herr Oberschlau, inwiefern hast du dich denn verändert?“

Alexander verschränkt die Arme vor der Brust, und antwortet noch immer mit dem selben unveränderten Lächeln „Nun, zum einen habe ich mich dahingehend verändert das ich nicht mehr alles ausplauder was ich weis, nur weil mich jemand danach fragt, und schon gar nicht meine Schwächen und Stärken.“

Nun sieht Shatter ihn auch direkt an, „Oh, du hast also dazu gelernt.“ In einem sarkastischen Tonfall , „Ich bin beeindruckt.“ Dann wieder in gemäßigtem Tonfall, „Jetzt musst du das nur noch beweisen.“

Mit einem Nicken antwortet Alexander, „Oh, das werde ich, darauf kannst du dich schon verlassen, aber, jetzt ist die Zeit dafür noch nicht gekommen. Ich wollte dir eigentlich erstmal nur zivilisiert Hallo sagen. Immerhin haben wir uns seit drei Jahren nicht mehr gesehen.“

Shatter verschränkt die Arme vor der Brust. „Nun, du hast mir guten Tag gesagt, können wir jetzt weiter machen?“

„Bist du denn gar nicht daran interessiert zu wissen wieso ich wieder am Leben bin?“

Shatter zieht wieder eine Augenbraue hoch. „In anbetracht der Tatsache das du mir sowieso nur irgentwelchen Schwachsinn erzählen würdest, der mehr schadet als hilft, nicht sonderlich, nein.“

Daraufhin grinst Alexander erfreut, und meint dann kichernd, „Du scheinst auch dazu gelernt haben, in den drei Jahren. Vielleicht könnte das ganze hier doch noch ganz lustig werden.“

Noch immer mit der hochgezogenen Augenbraue antwortet Shatter daraufhin, „Schön das es dir Spaß macht, also, wo ist Samuel?“

Alexander winkt mit dem Zeigefinger durch die Luft, „Tsts, nicht so hastig Christopher. Du wirst deinen geliebten Freund schon noch wieder sehen, aber noch nicht jetzt. Denn zuerst wirst du etwas für mich tun.

„Ach? Und was soll das sein?“

Abwinkend antwortet Alexander, „Keine Sorge, nicht all zu ungesetzliches, du sollst für mich nur was machen was du auch früher schon oft gemacht hast.“

Schon langsam wieder genervt antwortet Shatter, „Und was soll das sein?“

Mit einem Grinsen und Lachen in der Stimme antwortet Alexander fröhlich, „Na was wohl? Du sollst für mich eine Bank knacken und was aus nem Tresor klauen.

Die Antwort darauf ist zunächst ein ungläubiger Blick, „Das hab ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht,“ mit einem Kopfschütteln , „und, Ich hab auch nicht vor damit wieder anzufangen...“

Alexander scheint von diesem Widerspruch nicht beeindruckt, und noch immer gleichmütig lächelnd sagt er dann, „Tja, ich schätze das wirst du aber müssen, wenn du Samuel wieder sehen willst.“

Daraufhin hebt Shatter die Arme zur Verteidigung. „Hey, es ist ja nun wirklich nicht so als ob ich den Typ wieder sehen wollte!“

Darauf hin winkt Alexander ab. „Ich weis, ich weis, du tust es weil Lydia dich drum gebeten hat, um so besser für mich, dann gibst du dir wenigstens Mühe.“

Für eine Weile verstummen beide und starren auf den See hinaus, Alexander verliert dabei aber nie sein gleichmütiges Lächeln. Dann schüttelt Shatter den Kopf und sagt „Also gut, wenn ich etwas aus nem Banktresor für dich stehle, stimmst du dann einem Austausch zu?“

Daraufhin nickt Alexander. „Du besorgst mir was ich brauche, und erhälst dafür Samuel zurück.“

Shatter starrt wieder auf den See und seufzt einmal. „Na gut, welche Bank, welcher Gegenstand?“

Alexander wühlt ein wenig in einer Innentasche seines Mantels herum, und zieht einen Memorystick heraus. „Hier sind alle Daten drauf, ich erwarte eine Übergabe in einer Woche. Übergabedetails sind ebenfalls drauf.“

Shatter nimmt den Stick entgegen und steckt ihn in die Innentasche seines Trenchcoats. Dann fängt er an das restliche Brot zu zerreissen. „Na gut, ich hoffe ich werde dich in einer Woche das letzte Mal gesehen haben.“

Mit einem fast schon schelmischen Lächeln antwortet Alexander daraufhin, „Oh, das kann ich dir fast schon garantieren.“

Shatter antwortet auf diese Aussage nicht, und nachdem er das Gespräch wohl als beendet ansieht steht Alexander auf, wickelt sich den Schal wieder ums Gesicht, steckt die Behandschuten Hände wieder in die Manteltaschen und marschiert davon.

Nach dem er mit dem Zerreissen des Brotes fertig ist, fängt Shatter an die einzelnen Stücke wieder den Enten im Teich zu zu werfen. Nachdenklich lehnt er sich dann zurück und murmelt leise zu sich selbst. „Oh Mann, zu sterben hat bei ihm definitiv nich für mehr geistige Gesundheit gesorgt. Der ist ja noch irrer als Früher.“ Dann steht er abrupt auf und geht in die entgegengesetzte Richtung in die Alexander marschiert ist. „Um es mit den Worten eines meiner Lieblingshelden zu sagen, ´that is one crazed-up Fruit-Loop´“

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Anything I believe in I can do.
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