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Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

26.11.2008 18:59
Viertel Teil - Lydias Stille Stunden antworten
Am selben Abend, ein kleines Haus auf einem Hügel ausserhalb der Stadt.

Es war still im Haus, viel stiller als es sein sollte. Kein licht brannte hier, nur der silberne Schein des Mondes der durch die Fenster schien erhellte die Gänge und Zimmer.
Vor die Panoramafenster im Wohnzimmer war ein Sessel geschoben worden, von hier aus konnte man das ganze Hügelland überblicken, was von hier aus stetig bis zum Meer hinunter abfiel, und dort dann auf die Lichter der Stadt hinaus.
Sie hatte das Haus mit ihm zusammen gekauft, um zu vergessen, um den Erinnerungen zu entkommen die inder Stadt auf sie lauerten, aber es schien als hätten ihre Erinnerungen sie eingeholt.

Elektromagnetische Ströme durchfließen die Luft und den Boden, selbst ihre Freunde schienen vor Energie zu leuchten, doch, verglichen mit dem gewaltigen Punkt Energie der sich nur wenige dutzend Meter von ihr entfernt befand verblasste alles andere. Da wusste sie, sie hatte Alexander gefunden, er würde sich mit seinem Technikspielzeug nicht vor ihr verstecken können. Sie wechselt wieder auf das normale Sichtspektrum, und sieht sich rasch um.

Nur wenige Schritte von ihr entfernt, Sam, so kampfbereit wie immer, auch wenn sein Körperpanzer von den Lasern und Klauen von den zahlreichen Kampfrobotern denen sie sich stellen mussten schon stark beschädigt ist. Parelle, ihr Körperpanzer ist noch intakt, aber ihr Gesicht zeigt das die offentsichtlichen Verletzungen nicht immer die einzigen sind, sie kniet in einer Ecke, die Hände an die Schläfen gepresst.

-Die Antrengung auf so viele Menschen gleichzeitig einzuwirkung zeigt sich wohl langsam, außerdem will ich mir gar nicht vorstellen was für Emotionen sie bei den Kämpfen da draußen abbekommt. Hm, wo ist Shatter?-

Dann entdeckt sie ihn, er kauert im Schatten eines eingebrochenen Stützpfeilers, sein Körperpanzer in Teilen um ihn herum. Als sie zu ihm geht, bemerkt sie das er dabei ist die tiefe Wunde die er in seiner Seite hatte zu verbinden.

Mit verschüchter wirkendem Gesichtausdruck nähert sie sich ihm. „Kann ich dir helfen?“

Seine Antwort ist hart und gepresst, wohl einerseits wegen den Schmerzen, wohl aber auch wegen etwas anderem. „Nein, Du hast mir schon genug geholfen!“ Mit einem verbissenen Ausdruck im Gesicht legt er weiter den Verband an, auch wenn er offentsichtlich Schwierigkeiten hat dies alleine zu tun.

„Es tut mir Leid, in Ordnung? Ich wollte nicht das du es erfährst!“ Erschrocken hält sie sich den Mund so, -Das ist anders rausgekommen als ich es meinte- Sie hebt die Hand, „ich meinte,!“

Shatter verharrt im Anlegen des Verbandes, ruckt mit dem Kopf hoch und starrt sie wütend an. „Ich weis schon wie du das gemeint hast!“ Mit einem Ruck dreht er den Kopf wieder zur Seite und fährt fort den Verband anzulegen.

„Ich meine,..“ Sie verstummt wieder, offentsichtlich verunsichert, setzt dann aber wieder an. „Ich wollte nicht das du es so erfährst, weist du? Ich wollte das alles nicht!“

Shatter sieht sie nicht an, aber seine Antwort klingt gepresst, ob voller Wut oder wegen der Schmerzen die er haben muss kann sie nicht erkennen. „Ja, mir ist schon klar das du nicht wolltest das ich es erfahre, aber das hättest du dir vorher überlegen sollen!“

„Es tut mir Leid..“

„Genug, wir haben jetzt nicht die Zeit für sowas! Wir haben jetzt wichtigeres zu tun!“ Er legt den Verband fertig an und steht dann auf. „Alexander wartet sicher schon auf uns.“ Während er zu Parelle hinüber ging legte er seinen beschädigten Körperpanzer wieder an.

Sie bleibt stehen, sieht auf die Blutspuren am Boden und fragt sich nicht zum ersten Mal an diesem Tag wann eigentlich ihr Leben angefangen hatte so katastrophal schief zu gehen.

Aus dem Augenwinkel sieht sie wie Shatter Parelle eine Hand auf die Schulter legt und ein paar Worte mit ihr wechselt, doch sie sind zuweit weg um sie über den Lärm des Brandes zu verstehen.

Während sie in Gedanken versunken auf den Blutfleck starrt spürt sie wie sich ihr ein Arm um die Schulter legt, ein Blick bestätigt ihr das er zu Sam gehört. Sie schüttelt ihn mit den Worten „Wir haben jetzt nicht die Zeit für so was“ ab, doch selbst ihr ist klar das diese Worte ihn mehr verletzen müssen als sie vielleicht wirklich verstehen kann.

Sam wendet den Kopf ab und ballt die Hände zu Fäusten. „Dann sollten wir jetzt gehen!“ Laut genug um den Lärm zu übertönen ruft er dann zu Shatter und Parelle hinüber, „Seid ihr bereit?“

Shatter sagt noch einmal etwas zu Parelle woraufhin sie nickt. Er atmet einmal tief durch und antwortet dann so gefasst wie möglich. „Ja, so bereit wie wir sein können.“

Sam sieht Sie an, „Hast du Alexander gefunden?“

„Ja, hinter dieser Wand“ Sie deutet auf die Wand hinter der sich nicht weit entfernt Alexander befand.

Sam sieht sich die Wand genauer an, und meint dann, „Diese Wand, ja?“

„Ja, diese und danach noch eine.“

„Na gut, dann lasst ihn uns fertig machen!“ Mit diesen Worten holt Sam anlauf und sprintet auf die Wand zu. Mit einem Krachen prallt er auf, und ohne bedeutend langsamer zu werden bricht er hindurch.

Die anderen sind dicht auf seinen Fersen, und hinter der nächsten Wand erfahren sie dann zu ihrem Pech das Alexander in der Tat schon auf sie gewartet hat.


Sie sitzt auf dem Sessel, Knie an den Körper gezogen und die Arme darum geschlungen. In Erinnerungen verloren schüttelt sie einmal kurz den Kopf. Sie wollte eigentlich gar nicht über das nachdenken was damals geschehen war, aber sie konnte diese Gedanken einfach nicht vertreiben.

Sie fing stattdessen an über das nachzudenken was nur wenige Abende zuvor geschehen war, die Entführung, und ihr erstes Treffen mit Christopher seit drei Jahren.


-Es hat mich einfach nur überrascht wie wenig er sich verändert hat in den drei Jahren, immerhin ist das eine lange Zeit, da kann einiges passieren. Er ist noch genauso ein Dickkopf wie früher, aber, ich bin ja auch nicht besser. Wenn er nur endlich einsehen könnte das er damals einen Fehler gemacht hat, dann könnte ich.. ja, was könnte ich dann? Ich meine, was denke ich hier eigentlich? Ich bin mit Samuel zusammen, und das jetzt schon seit fast 3 Jahren, ich sollte eigentlich nicht einmal über so etwas nachdenken. Immerhin ist er es der mich verlassen hat, und nicht ich ihn. Trotzdem, ich habe ihn damals geliebt, und, wenn ich ehrlich bin, ich liebe ihn jetzt noch immer irgentwie.-

Sie seufzt und legt ihr Kinn aus ein Knie.

-Aber das spielt keine Rolle, wenn ich Sam wieder habe, und wir die Sache mit Alexander geklärt haben werde ich ihn nie wieder sehen. Das ist ja sein Wunsch, und, ich sollte das respektieren...-

Ihr Blick schweift über die Monderhellte Landschaft, und plötzlich scheint ihr ein Gedanke durch den Kopf zu schießen.

-Warum fühle ich mich dann so als hätte ich was falsch gemacht? Warum fühle ich mich so als hätte ich meinen Freund betrogen?-

Sie schüttelt den Kopf, als ob sie damit die Verwirrenden Gedanken los werden könnte, und steht dann auf.

„Ich sollte wirklich irgendwas machen, dieses ganze Gegrübel macht mich noch ganz wuschig im Kopf!“

Nach dem sie noch kurz zu überlegen scheint was sie denn jetzt tun sollte, scheint sie zu einem Beschluss zu kommen und zieht sich eine Jacke über. Nach einem kurzem Zögern an der Tür verlässt sie ihr Haus.

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