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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Geschichte
Morielen Offline

Die Träumerin


Beiträge: 306

10.01.2008 23:40
Die Jägerin antworten

Kareyh starrte in das loderne Feuer. Um sie heru mwar panik, geschrei, chaos. Doch sie nahm es nicht wahr udn starrte nur mit tränengefüllten Augen in das riesige Feuer.
Stunden stand sie da, stunden ohne bewusst wahrzunehmen, was um sie herum vorging. Alles tod, alles leiden, alle schreie, die brennenden körper, die panik. Und selbst als alles evrstummte stand sie nur da auf dem dorfplatz und starrte weinend auf ihr haus, da, wo ihre brüder, ihre schwestern, ihre eltern udn grosseltern, wo alle starben. Sie alleine hatte überlebt weil sie weggeschlichen war. Der Mond war rot, aber sie glaubte den geschichten nicht. "Drachen gibt es nicht", hatte sie sich eingetrichtert, denn sie hatte noch nie einen gesehen. "Und wenn es keine drachen gibt, können sie das fleisch bei Rotlicht auch nicht riechen."
Aber er war da. Sie hatte ihn gesehen. Die tiefroten schuppen, die schwarzen hörner. Die flügel die so lanf waren wie das gesamte dorf. Niemals warf sie sich selbst etwas vor. Niemals...
Kareyh musste blinzeln. Hinter ihrem abgebrannten Haus ging die sonne auf. Sie wischte sich ihr gesicht, obwohl es schon trocken war. In ihr hatte sich ein Hass gebildet, ein unbeschreiblicher hass gegen diese kreatur, nein, gegen alle drachen! Sie ballte ihr efäuste zusammen, udn wieder kamen ihr ihre tränen. Die geschichten besagten, dass die kreatur weit im norden hauste, aber bei Rotlicht nach süden zog. Also marschierte sie, mit tränen der Wut in ihrem gesicht, richtung Norden.

Drei Tage, ohne essen, ohne trinken, war sie utnerwegs, bis sie einfach mitten auf der Strasse zusammenbrach. Sie hatte nicht vor aufzugeben. Sie hasste, und dieser hass wollte sich entfalten.
"Warum dieser Hass?" hörte sie. Und auch wenn sie nicht mehr sprechen konnte, so gab sie zumindest i ngedanken antwort: "Dieses abscheuliche Ding hat alles zerstört, alles was ich mochte und nicht ausstehen konnte, alles was ich liebte und verachtete, und mich, mich liess es leben! Dieses verfluchte ding das nicht einmal existieren sollte!" und als sie das dachte, da stand sie auf, obwohl ihr junger körper sich mit allen mitteln dagegen wehrte.
"Dein Hass auf alles, es ist gleich meinem eigenen. So will ich dir helfen." hörte sie. Es war ihr egal, von wo die stimme kam, von wem es war. Es war ihr egal, was für versprechen man ihr geben würde. Sie trat einen müden schritt voran, doch fiel sie auf die knie. Sie sah nichts, hörte nichts, spührte nichts.
"Doch wenn ich dir helfe, so musst auch du mir helfen. Gemeinsam üben wir rache."
Rache. Sie knallte längs auf den boden. Rache. Rache! Sie ergab sich dem unbekannten, denn ihr war der preis egal, den sie zahlen würde.

"Kareyh." Sie öffnete ihre augen und starrte geradeaus. War das ein Traum gewesen? Nein. Sie träumte nicht mehr. Es war eine erinnerung. Wie lange war es jetzt her?
"Kareyh." Sie legte ihren kopf schief und schloss ihre fahlen augen. Sie lauschte. "Er ist nahe, ich spühre es. Der Schatten. Der Schrecken. Der Rotäugige." Kareyh öffnete wieder ihre augen udn stand auf. Sie hatte sich h ingesetzt, an diesen einsamen baum, denn sie hatte mitleid mit ihm. Sie blickt eauf sich herab, auf die rüstung aus knochen und schuppen, dann hinüber zu ihrem speer, den si eindne boden gerammt hatte. Er war unschienbar, doch in seinem innern war reines metall, udn die spitze, so hatte man ihr damals versichert, konnte alles durchdringen. Bisher tat er das auch...
Sie zog den Speer aus dem boden, und blickte in die Ferne. Dort, hinter den grossen ebenen, war das gewaltige Bergmassiv, der Daran-Dir. "Dort?" fragte sie leise, ihre stimme nur ein hauch. Eine Antwort brauchte sie keine. Es war ein stilles gefühl, eine bestätigung. Also blickte sie zum baum, der alleine auf einem einsamen hügel blühte. "Ich ziehe nun weiter." meinte sie, und dann lief sie los, in gemütlichem Schritt. Es eilte nicht, nicht, bis Er sie witterte. Und selbst wenn er ihr wieder entkam, sie beide hatten eine ewigkeit, um dieses versteckspiel fortzuführen. Eines Tages würde er doch durch ihren speer sterben...
"Du solltest auf dich aufpassen." Sie neigte wieder ihren kopf. Dann sah sie ihre rechte, feie hand an, und sah, dass das dicke leder durchschnitten war. Nach einiger konzentration bemerkte sie auch das blut unter dem handschuh. Sie blieb stehen. "Er wird das blut riechen." stellte sie fest. Dann blickte sie wieder in die ferne, zu den Bergen. Sie marschierte weiter, ihre verletzung ignorierend. Es war ihr egal woher es kam. Ihre schritte wurden schneller, bis sie fast schon rannte. Wenn er sie witterte war es vielleicht besser. Dann wurde es erst zu einer Jagd. Und sie lebte davon, zu jagen, zu töten. Ihre augen waren nicht mehr ihre, und ihr körper war nicht mehr ihres. Der ernste blick gehörte einer anderen frau, und diese hellbraunen, fast gelblichen augen zeugten von einem unglaublichen Alter und einem unglaublichem hass...
"Komm' her, silberner Dämon, Rotauge, Silberschatten!"

Morielen Offline

Die Träumerin


Beiträge: 306

17.01.2008 23:32
#2 RE: Die Jägerin antworten

(dann mal Englisch weiter...)

The Hunter marched onward. If the Dragon Silvershadow Starweaver, the Red-Eyed, if he caught her scent, then maybe he came for her. She hadn't seen him for three-hundred years. Her actual target was a different dragon, but if she finally could slay this one, it would be a grand triumph.
The fields to her left and to her right were ripe. The farmers of these lands were to come and plough soon. This let the Hunter become someone else. The expression changed to a sad one. The eyes were now a pale grey.
"Kareyh. It is past." she heard. Yes, it was past, but she still longed it. She, whom had once been a child with a simple life. "It is long past. Concentrate. We are to avenge that past taken from you." She closed her eyes, set a heavy foot infront of the other. "But I long it so." She stopped, opened her eyes and looked to the distant mountain. "But it is past." said two voices. And her steps continued. The scales of her armor, their color blue, white, gold, silver, red, green, black, they rubbed upon each other and the plates and pieces of bone. Upon her head was a modified skull of a young Dragon. Past was past. And nwo she lived to kill.
Long before she reached the mountain's foot it became dark. But it mattered nothing. Night halted her as much as did storm, and she did not stop unless she had to. She needed to kill. Her draw was in three directions, but she followed this one, wishing to kill this Dragon that had escaped her four times. Sooner or later she would finally slay him...
The night was bitterly cold, brutal, really. A wind came form the mountain's peaks and blew downward toward her, like crying out for her to stop and turn. There was no way she would turn, though, determined. Her steps did not halt, even though they became heavier. Long before she paused, the wind stpped blowing. And by midday after the following sunrise, she rested at the mountain's foot.
"Will he flee?" she asked, sititng down and bowing her head. "He will." Was her answer. And she closed her eyes to calm from her long march. Her hand pained no more. She only was exhausted and drifted in to a half-sleep.

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