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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Geschichte
Leo Offline

Spielen?


Beiträge: 430

24.01.2008 21:42
Die Braut antworten
Part 1: Verspielte Seele

Der Tag neigt sich dem Ende, die letzten Strahlen der Sonne gleiten über die Dächer der Bäume hinweg, tauchte die grünen Blätter in ein mattes, rötliches Licht. Die langen grauen Schatten kriechen über den Weg, strecken ihren dürren Finger aus nach den nackten Füßen eines rothaarigen Knaben.
Der weite Stoff wirkt befremdlich an dem dürren Leib, die Haltung gebückt. Der Saum seiner Hose, braun gefärbt vom Schlick, um die schmale Talje einen breiten Gürtel geschlungen. Das lange rote Haar fällt ihm in dicken fettigen Strähnen in die Stirn, verbarg das blasse Gesicht überseht mit Sommersprossen, an ihm klebt der Geruch von Schweiß und Morast.

Ein leichte Wind zog auf , es wurde kühler. Langsam neigt sich seine Kräfte dem Ende zu. Wie schwarzer Riesen erhoben sich die niedergebrannten Überreste eines Dorfes vor ihm, er war am Ziel. Raubritter, Diebe oder ein Krieg ihm war es Gleich welches unheil diesen Ort Heimgesucht hatte solange er allein war und keine weiter Nacht im Wald verbringen musste. Er brauchte wenige Momente um ein Haus auszumachen dass nicht vollkommen zerfressen ward von den Flammen. Er legte den ledernen Rucksack auf eine Bank und tat sich nun selbst als Plünderer und durchsuchte die Trümmern nach Decken und anderen Kostbarkeiten, die ihm über den Winter helfen könnten. Das spärliche Licht zwang ihn schon bald seinen Schlafplatz aufzusuchen, etwas zu finden war unmöglich.

Vor dem Haus, seinem Haus zeichnete sich die Silhouette eines Fremden ab. Er blieb stehen duckte hinter dem Vorsprung eines Brunnens. Wieder Begann sein kleines Herz zu zittern, pochte gegen den Brustkorb. Und die Gestallt blickte in seine Richtung.


„komm raus ich weiß das du da bist“ Eine tiefe Männerstimme hallte zu ihm rüber.

Der junge verweilte ohne auch nur die Finger zu rühren, er würde das Atmen unterbinden wenn er es könnte. Er lauschte, Schritte. Aber sie entfernten sich nicht, sie kamen näher. Ihm war als könnte er unter seinen Händen spüren wie die Stiefel des anderen auftraten, jeden Schritt glaubte er zu spüren. Er war bemerkt worden, kurzer Hand erhob er sich aus dem Versteck, ihm gegenüber stand ein Mann. So dicht vor ihm, das er seinem warmen, nein fast heißen, Atem spüren konnte wie er über seine Wange strich. Er wich zurück. Der Mann war hoch gewachsen, hatte eine stattliche Statur und breite Schultern, gehüllt in feinste Seide, in natürlichen Farben. Die stechenden Blauen Auge, die sich gerade zu aus dem weißen Gesicht hervorleuchtenden, huschten über den Knaben. Er strich sich die Hellensträhnen seines Haares zurück.

„Es ist zu kalt“
„Was?“ Die Stimme des jungen war hell, fast ein wenig heißer, wie sie zwischen den trockenen Lippen hervor gepresst wurde.
„Es ist zu kalt, um in einer der Hütten zu übernachten. Ich kann dir ein Warmes Zelt biete.“„nein…nein danke. Es wird reichen. Aber danke“

Angespannt sah der Junge auf seinen gegenüber, dessen Schritte trugen ihn immer näher heran. Er stieß gegen eine Wand. Dicht vor ihm kam der Mann zu halten. Sein Überkörper beugte sich vor, über ihm, seine Hand streckte sich und der Mann stütze sich oberhalb seines Kopfes gegen die Wand.

„Mein Name ist . Argos Leandro und ihr seid?“
„Lyv Hevio „ kam es zögernd. Fast stotternd.
„nun ich hab ein Feuer, über den ein saftiger Eber hängt zuviel für einen Mann“

Ein lächeln huschte über das starre Gesicht, das Lyv kalten Stein erinnerte. Als Argos den Eber erwähnte, roch er fast das das Fleisch wie es über den Feuer garte. Und schmerzlich erinnerte es ihn an den knurrenden Magen und so.

„es ist verkehrt eine solche großzügige Einladung auszuschlagen „

Argos ging voraus, Lyv folgte ihm, er griff seinen Rucksack. Ihre Schritten führten sie langsam aus dem Dorf einen Hügel hinauf. Von hier konnten man erst das ganze Ausmaß der Zerstörung wahrnehmen, aber auch wie Pflanzen es zu neuem Leben erwecken. Seltsam das Lvy nicht vorher aufgefallen ist wie sich der weiße Rauch vom dunkel blauen Himmel abgehoben hatte, dabei war er sich sicher das man von der Straße das Lager hätte sehen müssen. Da war er der Eber, noch bevor er ihn sehen konnte roch er ihn.
Das Feuer prasselte, als er sich auf dem Stofftuch, das auf dem Boden ausgebreitet war, nieder lies. Es zischte leise als das Fett auf die glühende Kohle triefte. Ob es sein hunger war oder die Zauber Hände seines Gastgebers konnte er nicht sagen, aber jeder bissen von dem feinen Fleisch mundete ihm, die beiden Männer nackte dem Eber beinahe das ganze Fleisch von den Rippen.
Zufrieden und auf eine Art Glücklich lehnte sich Lyv zurück, blickte in die Sterne klare Nacht, beinahe hät er vergessen das er die Gesellschaft eines Fremde genoss. Bis dieser ein Glas, nein eher einen Kelche, ein Glas das die form eines Kelches trug, bauchig gefüllt mit einem süßlich duftendem, Getränk Das fladernde Licht der Flammen warfen durch das Glas einen roten Schimmer in Lyvs Gesicht, es war Wein. Er nahm den Glaskelch und stieß mit den Fremden an . Benetze die Trockenen Lippen und bin in Sekunden leerte er das fein schmecken Getränk. Der Fremde schmunzelte, ermahnte ihn das man den Wein geniesen sollte. Nein es war kein Fremder mehr es war Argos Leandro der ihn so großzügig bewirtet.

Die Weinflasche war nun fast leer, die röte stand dem Knaben im Gesicht und sie führten ausschweifende Gespräche.


“lass uns ein spiel machen?“
„ein spiel?“
„ja, ein spiel“

Lyv der, alle viere von sich gestreckt hatte, richtete sich auf und blickte zu seinem gegenüber. Abwartend, wollt er doch erfahren welches spiel der andere meinte.

„nun, du redest und redest. Und doch weiß ichnicht mehr wer du bist.?“
“was hat das mit dem Spiel zu tun?“
„nun ich will mehr erfahren..ich stell dir eine Frage die du beantworten musst und dan darfst du mir eine Frage stellen..?“

Lyv schien einen moment zu überlegen, er war gut angeheitert um dem ganzen zu zustimmen.
„gut Argos fang an“
„wie heißt du wirklicht?“

Lyv sprang auf, die Augen geweitet.. schrie er nun fast.

„wer seid ihr?
„das spiel geht so nicht du hast meine frage nicht beantwortet?“
„nein nein, ich will wissen wer ihr seid“

Drohend hob Lyv die Arme seinen Gegenüber entgegen, aus seinem Mund spritzte der speichel beim Reden er war wütend. Doch Argos stopte ihn, mit einer flinken Bewegung zog ihn zurück auf den Boden. Wieder die stechenden Blauen Augen in dennen Lyv zu zerbrechen drohte

„deinen Namen?“

Argos zischte leise, Lyv senkte den Kopf, wieder zitterte seine Stimme.

„Lyvia“

Kein Knabe, eine junge Frau. Deren weiblichen Vorzüge sich leicht unter dem weiten Männerkleidern verbergen lies. Argos lies die junge Frau los, die sofort zurück stolperte und unter wankenden Beinen zu Boden geht. Man sah ihr an, das sie am liebsten aufspringen wollte und weg rennen, weit weg. Doch der Fremde hob die Hand, beruhigend die Hand und schenkte ihr einen zärtliches Lächeln. Und es beruhigte sie wirklich. Er reichte ihr das letzte Glas Wein, als sie dieses Griff und einen kurzen Moment seine kühle hand berührte, durchfuhr den zierlichen Körper ein Gefühl der Behaglichkeit, des Vertrauens.

„nun zur deiner Frage. Wer ich bin? Willst du das wirklich wissen?“

Sie nickte.

„ich bin ein Dämon“

Das Blase Gesicht verlor jegliche Farbe, wie versteinert blickte sie auf ihr glas, das zittern ihrer Hände lies die Flüssigkeit vibrieren. Es verging keine Sekunde da begann das Mädchen schallend zu lachen.

„Ein Dämon?“
„Ein Dämon!“
“natürlich“

Sichtlich amüsiert legte sich Lyvia zurück, ihr blick wanderte abwartend über das schmunzelte Gesicht.

„du glaubst mir nicht?“
„Natürlich nicht“
“wollen wir drum Wetten?“

Sie überlegte keine Minute und stimmte in einem Schwall von jugendlichen Naivität und dem feinen Einfluss vom Süßen wein zu.

„gut, wenn gewinne.. möchte ich in eure Zelt schlafen und ihr müsst verständlich hier draußen bleiben.“
„einverstanden und was möchtest du mir geben. Wenn ich gewinne?“

Er würde nicht gewinnen, es gibt keine Dämon sie war sich sichere. Und so folgte eine törichte antwort der andren.

„nimm dir was du willst, soviel kann nicht geben was ich besitze“
„Einverstanden“

Er nickte, ein stummes nicken. Kurz schloss er die Auge zog die Luft scharf durch seine Nase ein. Es wurde kühler um sie herum. Lyvia schlang die Arme um ihren Leib, presste den dünnen Stoff fester an ihren Körper. Sie blickte gen Himmel. Er öffnete seine Augen, das stechende blau war einem kalten, leblosen weiß gewichen, das sie unentwegt anstarrte. Als er seine Lippen öffnete.

„Ich bin der Lichtbringer"

Nicht eine Stimme, sondern viele, unzählig viele Stimmen die von allen Seiten durch Lyvias Poren stießen, bis in die Adern vibrierten. Als die Stimme verhalten, zitterte der Mädchen Leib weiterhin, sie wollte rennen, doch etwas lies es nicht zu. Nein sie war sich sicher er lies es nicht zu.

„Du vergisst meinen Preis, mein Kind“

"Alles ist gut, solange du Wild bist"

*hust*

Freyr Offline

Letztgültige Instanz


Beiträge: 1.595

25.01.2008 14:27
#2 RE: Die Braut antworten

Interessant, wenn man von dem einen oder anderen Schreibfehler absieht^^.
Bin gespannt wie das hier weitergeht.

---------

Anything I believe in I can do.
And I believe I can do Anything.

Ich habe das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt.
...Nicht-Sterben...

.

Leo Offline

Spielen?


Beiträge: 430

25.01.2008 14:46
#3 RE: Die Braut antworten

ich habe dich vorgewarnt

"Alles ist gut, solange du Wild bist"

*hust*

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